Lexikon
A–Z aus Lehrplan, Materialbüchern, Wiki und medizinischem Fachlexikon.
AbduktionAnatomieAnatomie
Bewegung von der Körper- oder Bezugsachse weg.
AcetylcholinPhysiologiePhysiologie
Neurotransmitter unter anderem an der motorischen Endplatte und in Teilen des vegetativen Nervensystems.
AdaptationErgotherapieErgotherapie
Anpassung von Aufgabe, Umwelt oder Hilfsmittel, um Betätigung zu ermöglichen.
AdduktionAnatomieAnatomie
Bewegung zur Körper- oder Bezugsachse hin.
AdduktorengruppeAnatomieAnatomie
Muskelgruppe an der Oberschenkelinnenseite zur Adduktion und Stabilisierung der Hüfte.
AdhärenzTherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Gemeinsam vereinbarte und tatsächlich umgesetzte Behandlung oder Arzneimittelanwendung.
AffektivitätAMDPAMDP
Affektivität umfasst Stimmung, emotionale Schwingungsfähigkeit und Regulation. Beobachtung und Selbstbericht können voneinander abweichen.
AgnosieKrankheitslehreKrankheitslehre
Störung des Erkennens trotz grundsätzlich erhaltener elementarer Sinnesfunktion.
AgonistBewegungssystemBewegungssystem
Muskel, der eine betrachtete Bewegung hauptsächlich erzeugt.
AkromioklavikulargelenkAnatomieAnatomie
Gelenk zwischen Akromion und Clavicula.
AkromionAnatomieAnatomie
Schulterhöhe; lateraler Fortsatz der Scapula.
AktinPhysiologiePhysiologie
Dünnes Filament des Sarkomers, das mit Myosin an der Muskelkontraktion beteiligt ist.
AktionspotenzialPhysiologiePhysiologie
Kurze stereotype Änderung des Membranpotenzials zur schnellen Signalweiterleitung.
Aktiver TransportPhysiologiePhysiologie
Membrantransport gegen ein Gefälle unter Energieverbrauch.
AktivitätWikiWikibuch
Durchführung einer Aufgabe oder Handlung im Sinne der ICF.
Aktivitäten des täglichen LebensErgotherapieErgotherapie
Grundlegende Selbstversorgungsaktivitäten wie Waschen, Ankleiden, Essen und Mobilität.
Aktivität – ICFICFICF
Aktivität bezeichnet die Durchführung einer Aufgabe oder Handlung. Unterschieden werden kann zwischen dem, was unter standardisierten Bedingungen möglich ist, und dem, was im tatsächlichen Alltag ausgeführt wird.
AktivitätsanalyseErgotherapieErgotherapie
Systematische Untersuchung von Anforderungen, Schritten, Materialien, Umwelt und Fähigkeiten einer Tätigkeit.
Aktualität und QuellengebrauchICDICD
ICD-Fassungen ändern sich. Deshalb gehören Versionsjahr, Herausgeber und Abrufdatum zur Quellenangabe. Sekundärseiten werden nicht als Ersatz für die amtliche Klassifikation verwendet.
Allgemeine Biologie, Anatomie und PhysiologieLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Einordnung Anatomische Orientierung, Zellbiologie, Gewebelehre und Regelkreise bilden die Basissprache für alle weiteren Organsysteme.
AllodyniePhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Schmerz durch einen Reiz, der normalerweise nicht schmerzhaft ist.
AllostasePhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Herstellung von Stabilität durch situationsabhängige Veränderung physiologischer Regelgrößen.
Alternative Erziehung - reformpädagogische AnsätzeLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Methoden der Medienerziehung“ ordnet dieser Abschnitt „Alternative Erziehung - reformpädagogische Ansätze“.
AMDP als OrientierungssystemAMDPAMDP
AMDP unterstützt die systematische Beschreibung des psychopathologischen Befundes. Es ordnet Eigenangaben und beobachtbare Merkmale, ohne daraus allein eine Diagnose abzuleiten.
AMDP, ICD, ICF und COPMAMDPAMDP
AMDP beschreibt psychopathologische Merkmale. ICD klassifiziert Diagnosen. ICF ordnet Funktionsfähigkeit und Teilhabe. COPM priorisiert bedeutsame Betätigungsprobleme aus Sicht der Person.
AmygdalaAnatomieAnatomie
Kerngebiet des medialen Temporallappens zur emotionalen Bewertung und zum Lernen bedeutsamer Reize.
Anatomische GrundstellungAnatomieAnatomie
Standardisierte aufrechte Körperposition mit nach vorn gerichteten Handflächen; Bezugspunkt für Lage- und Bewegungsangaben.
Anatomische Sprache und OrientierungAnatomieAnatomie
Anatomische Begriffe schaffen eine eindeutige räumliche Sprache für Lage, Richtung und Beziehung von Strukturen.
AnosognosieNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Störungsbedingtes fehlendes oder deutlich eingeschränktes Bewusstsein für eine vorhandene Beeinträchtigung.
AntagonistBewegungssystemBewegungssystem
Muskel, der der Wirkung eines Agonisten entgegenwirkt oder sie kontrolliert.
anteriorAnatomieAnatomie
Zur Vorderseite des Körpers gelegen.
Anthropologische Grundlagen der ErziehungLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Angstbewältigung als Therapieplanung“ ordnet dieser Abschnitt „Anthropologische Grundlagen der Erziehung“.
AntisepsisHygieneGREMMATIK Gesamt-QC
Verminderung oder Abtötung von Mikroorganismen auf lebendem Gewebe.
Antizipatorische AwarenessNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, eine zu erwartende Schwierigkeit vor einer Handlung vorauszusehen und entsprechend zu planen.
Antrieb und PsychomotorikAMDPAMDP
Antrieb und Psychomotorik können vermindert, gesteigert oder qualitativ verändert sein. Tempo, Initiierung, Ausdauer und Bewegungsunruhe werden konkret beobachtet.
Anwendung in ArbeitsfeldernCOPMCOPM
COPM-Gespräche können in vielen Arbeitsfeldern sinnvoll sein, sofern Kommunikation, Einwilligung, Belastbarkeit und Ziel der Erhebung passen.
AphasieKrankheitslehreKrankheitslehre
Erworbene Störung von Sprachproduktion und/oder Sprachverständnis nach Hirnschädigung.
ApraxieKrankheitslehreKrankheitslehre
Störung der Planung oder Ausführung erlernter zielgerichteter Handlungen, die nicht allein durch Schwäche oder Verständnisstörung erklärt ist.
Apraxie und HandlungswissenNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Apraxie bezeichnet eine Störung gelernter zweckmäßiger Handlungen, die nicht allein durch Lähmung, Sensibilitätsstörung oder mangelndes Verständnis erklärbar ist.
Arbeitsfelder und GrenzenICFICF
Die ICF kann in Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie, Rehabilitation, Schule und Arbeit als gemeinsame Ordnung dienen. Sie ersetzt weder Diagnose, Risikoabschätzung noch ein fachspezifisches Assessment.
Arbeitsfeld und BehandlungsauftragPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Psychosoziale Ergotherapie richtet sich auf Handlungsfähigkeit, Alltagsbewältigung, Rollen und Teilhabe bei psychischen Erkrankungen.
ArbeitsorganisationLehrplanHandwerkliche und gestalterische Techniken mit verschiedenen Materialien
Der Einstieg in „Handwerkliche und gestalterische Techniken mit verschiedenen Materialien“ beginnt mit „Arbeitsorganisation“.
Arbeitstechniken und ArbeitsprozesseLehrplanHandwerkliche und gestalterische Techniken mit verschiedenen Materialien
Nach „Werkbericht und Prozessreflexion“ ordnet dieser Abschnitt „Arbeitstechniken und Arbeitsprozesse“.
Arbeitstherapie als Element der medizinischen, psychosozialen und beruflichen RehabilitationLehrplanArbeitstherapeutische Verfahren
Nach „Der Arbeitsfähigkeitenkreis“ ordnet dieser Abschnitt „Arbeitstherapie als Element der medizinischen, psychosozialen und beruflichen Rehabilitation“.
Arbeits- und OrganisationspsychologieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Gesprächstechniken und schwierige Situationen“ ordnet dieser Abschnitt „Arbeits- und Organisationspsychologie“.
Ärger, Vorwurf, Schuld und SchamGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Ärger kann als Hinweis auf verletzte Anliegen und bewertende Gedanken untersucht werden. Schuld und Scham dürfen nicht durch neue moralische Forderungen verstärkt werden.
Arzneimittelwirkungen im ergotherapeutischen AlltagAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Medikamente können therapeutisch helfen und zugleich Wachheit, Kreislauf, Bewegung, Wahrnehmung oder Sturzrisiko beeinflussen.
AsepsisHygieneGREMMATIK Gesamt-QC
Maßnahmen, die den Eintrag von Mikroorganismen in sterile Bereiche verhindern.
AssessmentErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Strukturierte Erhebung und Bewertung von Fähigkeiten, Problemen, Kontext und Betätigung.
AtaxieKrankheitslehreKrankheitslehre
Störung der Koordination von Haltung und Bewegung.
AtemzugvolumenPhysiologiePhysiologie
Luftvolumen eines normalen Atemzugs.
AtlasAnatomieAnatomie
Erster Halswirbel; trägt den Schädel.
AtmungsorganeAnatomieAnatomie
Atemwege leiten Luft, die Lunge tauscht Gase aus und Atemmuskeln verändern das Thoraxvolumen.
AtmungsphysiologiePhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Atmung sichert Ventilation, Gasaustausch und Säure-Basen-Regulation und passt sich an Aktivität an.
AtmungssystemLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Atemwege, Lunge, Pleura, Atemmechanik, Ventilation, Gasaustausch, Gastransport und Atemregulation werden als zusammenhängender Versorgungsprozess aufgebaut.
ATPPhysiologiePhysiologie
Universeller kurzfristiger Energieträger der Zelle.
AtrophieKrankheitslehreKrankheitslehre
Abnahme von Zell-, Gewebe- oder Organmasse.
Aufbau der ICD-10-GMICDICD
Die ICD-10-GM ist hierarchisch aus Kapiteln, Gruppen, Kategorien und Subkategorien aufgebaut. Buchstaben und Ziffern verweisen auf die Stelle im Klassifikationssystem.
Aufgaben und Ziele von Einrichtungen und Diensten der RehabilitationLehrplanPrävention und Rehabilitation
Nach „Teilhabeplan, Wunsch- und Wahlrecht und Beratung“ ordnet dieser Abschnitt „Aufgaben und Ziele von Einrichtungen und Diensten der Rehabilitation“.
AufmerksamkeitNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Aufmerksamkeit steuert Auswahl, Aufrechterhaltung und Wechsel der Informationsverarbeitung.
AußenrotationAnatomieAnatomie
Drehung einer Extremität um ihre Längsachse nach außen.
AwarenessNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, eigene Beeinträchtigungen und deren Folgen wahrzunehmen, während einer Handlung zu erkennen und vorauszusehen.
Awareness und KrankheitseinsichtNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Awareness bezeichnet die Wahrnehmung eigener Veränderungen und ihrer Folgen.
AxisAnatomieAnatomie
Zweiter Halswirbel mit Dens als Drehzapfen für Atlas und Kopf.
AxonAnatomieAnatomie
Fortsatz einer Nervenzelle, der elektrische Signale zu anderen Zellen leitet.
BalkenAnatomieAnatomie
Großer Fasertrakt zwischen den Großhirnhemisphären.
BandAnatomieAnatomie
Straffes Bindegewebe, das Knochen verbindet und Gelenke führt oder begrenzt.
BandscheibeAnatomieAnatomie
Faserknorpelige Verbindung zwischen Wirbelkörpern mit Faserring und Gallertkern.
BasalganglienAnatomieAnatomie
Subkortikale Kerne zur Auswahl, Initiierung und Skalierung von Bewegung sowie zu Lern- und Gewohnheitsprozessen.
BeckenAnatomieAnatomie
Knöcherner Ring aus Hüftbeinen, Kreuzbein und Steißbein.
BeckenbodenAnatomieAnatomie
Muskuläre und bindegewebige Struktur am Beckenausgang zur Unterstützung der Organe und Kontinenz.
Becken und HüfteBewegungssystemBewegungssystem
Becken und Hüftgelenke übertragen Last zwischen Rumpf und Beinen und ermöglichen stabile sowie mobile Ausrichtung im Sitzen, Stehen und Gehen.
Becken und untere ExtremitätAnatomieAnatomie
Die untere Extremität ist auf Lastaufnahme, Fortbewegung und Gleichgewicht ausgerichtet.
BedürfnisfeldGFKGFK
Lernkategorie, die verwandte menschliche Anliegen bündelt, ohne sie zu hierarchisieren.
Bedürfnisse, Werte und StrategienGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Bedürfnisse bezeichnen allgemeine menschliche Anliegen. Strategien sind konkrete Wege, mit denen ein Bedürfnis erfüllt werden soll.
BefundWikiWikibuch
Geordnete, nachvollziehbare Darstellung erhobener Informationen und Beobachtungen.
Befunderhebung, Diagnose und DokumentationLehrplanPsychosoziale Behandlungsverfahren
Nach „Psychodynamische und biologische Verfahren“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung, Diagnose und Dokumentation“.
Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation – Adaptierende VerfahrenLehrplanAdaptierende Verfahren
Nach „Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel auswählen“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation“.
Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation – Motorisch-funktionelle BehandlungsverfahrenLehrplanMotorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
Nach „Funktionelle Bewegungslehre und Betätigungsbezug“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation“.
Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation – Neurophysiologische BehandlungsverfahrenLehrplanNeurophysiologische Behandlungsverfahren
Nach „Schulter-Hand-Einheit nach Schlaganfall“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation“.
Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation – Neuropsychologische BehandlungsverfahrenLehrplanNeuropsychologische Behandlungsverfahren
Nach „Emotion, Antrieb, Einsicht und Verhalten“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation“.
Befunderhebung – ICFICFICF
Eine ICF-orientierte Befunderhebung sammelt Angaben aus Gespräch, Beobachtung, Testung, Fremdanamnese und Dokumenten. Eigenangabe, Beobachtung und fachliche Einordnung werden getrennt.
Befunderhebung und DokumentationLehrplanArbeitstherapeutische Verfahren
Nach „Stufenweise Wiedereingliederung und betriebliches Eingliederungsmanagement“ ordnet dieser Abschnitt „Befunderhebung und Dokumentation“.
Befund und BetätigungsprofilPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Befundung erfasst Symptome, Ressourcen, Routinen, Rollen, Umwelt und tatsächliche Handlungsperformance.
Befürchtungen, Zwänge und WahnAMDPAMDP
Angst, phobische Befürchtungen, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen und wahnhafte Überzeugungen werden voneinander unterschieden. Eigenangabe, Verhalten und fachliche Einordnung bleiben getrennt.
Behinderung als ein gesellschaftliches und individuelles PhänomenLehrplanBehindertenpädagogik
Der Einstieg in „Behindertenpädagogik“ beginnt mit „Behinderung als ein gesellschaftliches und individuelles Phänomen“.
Belastung, Anpassung und RegenerationBewegungssystemBewegungssystem
Wirksames Training setzt einen angemessenen Reiz, lässt Erholung zu und steigert die Anforderung anhand der beobachteten Reaktion.
Belastungsphysiologie und TrainingPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Der Körper passt sich spezifisch an wiederholte Belastung an, wenn Reiz, Erholung und Kontinuität zusammenpassen.
Benigner TumorKrankheitslehreKrankheitslehre
Örtlich begrenzt wachsender Tumor ohne Metastasierung.
BeobachtungWikiWikibuch
Beschreibung wahrnehmbarer Merkmale ohne vorschnelle Deutung.
Beobachtung ohne BewertungGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Beobachtung beschreibt, was eine Kamera oder ein Tonmitschnitt grundsätzlich erfassen könnte. Bewertung deutet, verallgemeinert oder schreibt Eigenschaften zu.
BerufskundeLehrplanBerufs-, Gesetzes- und Staatskunde
Der Einstieg in „Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde“ beginnt mit „Berufskunde“.
BetätigungWikiWikibuch
Für eine Person oder Gruppe bedeutungsvolle Tätigkeit im Alltag.
BetätigungsperformanzErgotherapieErgotherapie
Beobachtbare Ausführung einer Betätigung in einem konkreten Kontext.
BetätigungsprofilNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Beschreibung bedeutsamer Aktivitäten, Rollen, Routinen, Interessen, Ressourcen und Schwierigkeiten einer Person.
Betätigung statt DefizitlisteCOPMCOPM
Ein Defizit ist nicht automatisch das vorrangige Therapieanliegen. Entscheidend ist, welche alltägliche Betätigung beeinträchtigt ist und welche Bedeutung sie für die Person hat.
BewegungsapparatLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Kapitelbogen Der Bewegungsapparat wird vom Material zur Handlung aufgebaut: Knochen tragen und passen sich Belastung an; Gelenke führen Bewegung; Muskeln erzeugen Kraft; das Achsenskelett stellt die proximale Basis; obere und untere Extremität organisieren Reichweite, Lastaufnahme und Manipulation.
Bewegungslernen und AufgabenanpassungBewegungssystemBewegungssystem
Motorisches Lernen zeigt sich als relativ dauerhafte, durch Übung und Erfahrung entstandene Veränderung der Handlungsfähigkeit.
Bewertungen in Gefühlsformulierungen übersetzenGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Formulierungen wie „nicht ernst genommen“ enthalten meist eine Deutung des Verhaltens anderer. Sie können in Beobachtung, echtes Gefühl und Bedürfnis übersetzt werden.
Bewusstsein, Orientierung und KognitionAMDPAMDP
Beobachtet werden unter anderem Wachheit, Orientierung, Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis. Aussagen müssen an konkrete Situationen gebunden sein.
BeziehungsbitteGFKGFK
Bitte um Rückmeldung darüber, was die andere Person gehört, verstanden oder empfunden hat.
BindegewebeAnatomieAnatomie
Gewebe mit Zellen und extrazellulärer Matrix; verbindet, stützt, speichert und ermöglicht Stoffaustausch.
BioverfügbarkeitPharmakologieGREMMATIK Gesamt-QC
Anteil und Geschwindigkeit, mit denen ein Wirkstoff unverändert den systemischen Kreislauf erreicht.
Bitte, Grenze und NeinGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Eine Bitte ist konkret, positiv formuliert und grundsätzlich beantwortbar. Eine Forderung zeigt sich daran, dass ein Nein nicht ohne Abwertung oder Druck möglich ist.
Bitten, Nein-Sagen und GrenzenGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Eine Bitte ist konkret, positiv, gegenwartsnah und grundsätzlich ablehnbar. Ein Nein kann als Hinweis auf ein anderes Bedürfnis verstanden werden.
BlutdruckPhysiologiePhysiologie
Druck des Blutes im Gefäßsystem; klinisch meist arteriell gemessen.
Blut, Immunabwehr und GerinnungPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Blut transportiert, reguliert und schützt; Immunabwehr und Gerinnung reagieren auf Verletzung und Erreger.
BradykineseKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Verlangsamung und Verarmung willkürlicher Bewegungen.
BrückeAnatomieAnatomie
Mittlerer Hirnstammabschnitt mit Verbindungen unter anderem zum Kleinhirn.
BrustbeinAnatomieAnatomie
Flacher Knochen der vorderen Thoraxwand.
BrustwirbelAnatomieAnatomie
Zwölf Wirbel der Brustwirbelsäule mit Gelenkverbindungen zu den Rippen.
BursaAnatomieAnatomie
Mit Flüssigkeit gefüllter Schleimbeutel zur Verminderung von Reibung.
Chirurgie/TraumatologieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Chirurgie und Traumatologie behandeln Verletzungen und operative Krankheitsbilder.
Chronos, Kairos und erlebte ZeitMusikMusik & Zeit
Chronos bezeichnet die messbare, fortlaufende Zeit; Kairos den passenden oder bedeutsamen Augenblick. Musik kann beide Ebenen verbinden: Sie ist exakt gegliedert und zugleich als besonderer Moment erlebt.
Circadianer RhythmusPhysiologiePhysiologie
Ungefähr 24-stündiger biologischer Rhythmus, der unter anderem Schlaf, Hormone und Körpertemperatur beeinflusst.
Clinical ReasoningErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Fachliches Schlussfolgern, das Befunde, Ziele, Risiken, Evidenz und Entscheidungen im Therapieverlauf verbindet.
CMOP-EErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Ergotherapeutisches Modell zum Zusammenspiel von Person, Umwelt, Betätigung, Performanz und Engagement.
COASTErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Schema für Ziele mit Person, Betätigung, Unterstützungsgrad, Bedingungen und Zeitraum.
Codes und QualifikatorenICFICF
ICF-Kategorien erhalten ihre Bedeutung erst zusammen mit einem Qualifikator. Ein Code ohne nachvollziehbare Beobachtung, Quelle und Kontext bleibt unvollständig.
COPMErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Klientenzentriertes Interview zur Erfassung wichtiger Betätigungsprobleme sowie von Performanz und Zufriedenheit.
COPM als OrientierungssystemCOPMCOPM
Das COPM richtet den Blick auf Betätigungen, die eine Person selbst als wichtig und problematisch erlebt. Es verbindet klientenzentriertes Gespräch, Priorisierung und Verlaufsmessung.
COPM und ICFCOPMCOPM
Das COPM zeigt, was der Person wichtig ist. Die ICF hilft, die Bedingungen des Problems systematisch zu ordnen.
COPM und kanadische ModelltraditionCOPMCOPM
Das COPM entstand im Zusammenhang mit einer betätigungsorientierten und klientenzentrierten ergotherapeutischen Modelltradition. Person, Betätigung und Umwelt werden gemeinsam betrachtet.
CRPSKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Komplexes regionales Schmerzsyndrom mit regionalem Schmerz und möglichen sensorischen, autonomen, trophischen oder motorischen Veränderungen.
CRPS und komplexe SchmerzverläufeAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
CRPS ist ein regionales Schmerzsyndrom, bei dem Schmerz und weitere sensorische, vasomotorische, sudomotorische, trophische oder motorische Veränderungen das erwartbare Maß nach einem Ereignis übersteigen können.
DarmbeinAnatomieAnatomie
Oberer, breiter Anteil des Hüftbeins.
Das COPM-GesprächCOPMCOPM
Das Gespräch beginnt offen und wird schrittweise fokussiert. Die Person beschreibt, was sie tun möchte, tun muss oder von ihr erwartet wird und wo Schwierigkeiten bestehen.
Das GrundmodellICFICF
Die Bereiche der ICF stehen in Wechselwirkung. Eine Einschränkung lässt sich nicht zuverlässig aus der Diagnose allein ableiten. Derselbe Gesundheitszustand kann bei verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Aktivitäten und Teilhabemöglichkeiten führen.
DaueraufmerksamkeitNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe zu richten.
DaumensattelgelenkAnatomieAnatomie
Sattelgelenk zwischen Trapezium und erstem Mittelhandknochen; ermöglicht Opposition.
DekonditionierungKrankheitslehreKrankheitslehre
Abnahme körperlicher Leistungsfähigkeit durch Inaktivität, Krankheit oder längere Schonung.
DelirKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Akute, meist fluktuierende Störung von Aufmerksamkeit und Bewusstsein aufgrund einer körperlichen oder substanzbezogenen Ursache.
Delir, Demenz und Depression unterscheidenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Delir, Demenz und Depression können sich in Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Antrieb und Alltagsleistung überschneiden, unterscheiden sich aber häufig in Beginn, Verlauf und Begleitsymptomen.
DemenzKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Alltagsrelevantes Syndrom erworbener kognitiver Beeinträchtigungen bei meist chronischem Verlauf.
DendritAnatomieAnatomie
Fortsatz einer Nervenzelle, der überwiegend Signale aufnimmt.
DepolarisationPhysiologiePhysiologie
Verringerung beziehungsweise Umkehr der negativen Membranspannung.
DermatomAnatomieAnatomie
Hautgebiet, das überwiegend von einer Rückenmarkswurzel sensibel versorgt wird.
DiagnoseWikiWikibuch
Fachliche Zuordnung eines Krankheits- oder Störungsbildes nach festgelegten Kriterien.
Diagnose ist nicht FunktionsprofilICDICD
Eine ICD-Diagnose verdichtet medizinische Information, beschreibt aber nicht automatisch Fähigkeiten, Alltag oder Teilhabe.
Diagnosen lesenICDICD
Eine Diagnose wird nicht nur als Kürzel übernommen. Geprüft werden Wortlaut, Sicherheit der Diagnose, Begleiterkrankungen, zeitlicher Verlauf und die Frage, wer die Diagnose gestellt hat.
DiastolePhysiologiePhysiologie
Phase der Herzaktion mit Erschlaffung und Füllung der Herzkammern.
DiffusionPhysiologiePhysiologie
Passive Bewegung von Teilchen entlang eines Konzentrationsgefälles.
distalAnatomieAnatomie
Weiter vom Rumpf oder Ursprung einer Struktur entfernt gelegen.
Distales RadioulnargelenkAnatomieAnatomie
Drehgelenk zwischen distaler Speiche und Elle.
DistorsionKrankheitslehreKrankheitslehre
Verletzung eines Gelenks durch Überdehnung mit möglicher Band- oder Kapselbeteiligung.
DokumentationICDICD
Gute Dokumentation trennt medizinische Diagnose, Eigenangabe, beobachteten Befund und ergotherapeutische Schlussfolgerung. Dadurch bleibt erkennbar, worauf eine Aussage beruht.
Dokumentation – COPMCOPMCOPM
Dokumentiert werden Anlass, befragte Person, priorisierte Betätigungsprobleme, Bewertungszeitpunkt und relevante Bedingungen. Im Verlauf werden Veränderungen und ihre Bedeutung beschrieben.
Dokumentation und VerlaufAMDPAMDP
Dokumentiert werden Situation, Eigenangabe, Beobachtung, Einordnung, getroffene Maßnahmen und Weitergabe. Veränderungen über Zeit und unter verschiedenen Bedingungen sind besonders aussagekräftig.
DorsalextensionAnatomieAnatomie
Anheben des Fußrückens in Richtung Unterschenkel.
Drei BetätigungsbereicheCOPMCOPM
Das COPM ordnet Anliegen den großen Lebensbereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit zu. Die Zuordnung dient der Gesprächsstruktur und darf nicht mechanisch werden.
DreiecksbeinAnatomieAnatomie
Ulnarer proximaler Handwurzelknochen.
DreipunktgriffBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Präzisionsgriff zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger, beispielsweise beim Schreiben.
DysarthrieKrankheitslehreKrankheitslehre
Sprechstörung durch beeinträchtigte neuromuskuläre Steuerung der Sprechorgane.
DysphagieKrankheitslehreKrankheitslehre
Störung des Schluckens.
DystonieKrankheitslehreKrankheitslehre
Bewegungsstörung mit anhaltenden oder intermittierenden Muskelkontraktionen und abnormen Haltungen.
Ebenen, Achsen und BewegungsbegriffeBewegungssystemBewegungssystem
Ebenen, Achsen und standardisierte Bewegungsbegriffe ermöglichen eine eindeutige Beschreibung von Körperstellung und Bewegung.
EinzeltherapiePsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Das Einzelsetting ermöglicht individuelle Dosierung, geschützte Erprobung und genaue Prozessbeobachtung.
ElleAnatomieAnatomie
Unterarmknochen auf der Kleinfingerseite.
EllenbogengelenkAnatomieAnatomie
Gelenkkomplex aus humeroulnarem, humeroradialem und proximalem radioulnarem Gelenk.
Ellenbogen und UnterarmBewegungssystemBewegungssystem
Ellenbogenbeugung und Unterarmrotation positionieren die Hand im Raum und verbinden Kraft mit fein dosierter Ausrichtung.
EmbolieKrankheitslehreKrankheitslehre
Verschluss eines Gefäßes durch eingeschwemmtes Material.
Emergente AwarenessNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, eine Schwierigkeit während ihres Auftretens in einer Handlung zu bemerken.
Empathisches Zuhören und SelbstempathieGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Empathisches Zuhören richtet Aufmerksamkeit auf Erleben und Anliegen, ohne sofort zu beraten oder zu korrigieren. Selbstempathie klärt die eigene Reaktion vor dem nächsten Schritt.
Endokrine Organe und HautAnatomieAnatomie
Endokrine Organe steuern über Hormone zahlreiche Körperfunktionen; die Haut schützt und vermittelt Wahrnehmung.
Endokrine RegulationPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Hormone koordinieren Stoffwechsel, Wachstum, Stress, Fortpflanzung und langfristige Anpassung.
Endokrines SystemPhysiologiePhysiologie
Organe und Zellen, die Hormone in den Blutkreislauf abgeben.
Endokrinologisches SystemLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Hormonarten und Rückkopplung führen über Hypothalamus und Hypophyse zu Schilddrüse, Nebenniere, Pankreas, Keimdrüsen und Calciumregulation.
EnergieökonomieErgotherapieErgotherapie
Planung und Anpassung von Aktivität, Pausen, Tempo und Umgebung zur Schonung begrenzter Energiereserven.
Entwicklung, Altern und PlastizitätPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Physiologische Systeme verändern sich über die Lebensspanne und bleiben in unterschiedlichem Maß anpassungsfähig.
EntzündungKrankheitslehreKrankheitslehre
Geordnete Reaktion von Gewebe auf Schädigung oder Erreger mit Gefäß-, Zell- und Botenstoffprozessen.
Entzündungen, pathogene Immunphänomene und ÖdemeLehrplanAllgemeine Krankheitslehre
Abwehrreaktionen schützen, können aber Gewebe schädigen oder Flüssigkeit ins Interstitium verlagern.
Entzündung, Immunreaktion und InfektionAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Entzündung ist eine Abwehr- und Reparaturreaktion; Infektion bezeichnet das Eindringen und Vermehren von Erregern.
EpidemiologieKrankheitslehreGREMMATIK Gesamt-QC
Lehre von Häufigkeit, Verteilung und Einflussfaktoren gesundheitlicher Ereignisse in Bevölkerungen.
EpithelgewebeAnatomieAnatomie
Dicht geschlossener Zellverband, der Oberflächen bedeckt, Hohlräume auskleidet oder Drüsen bildet.
ErbsenbeinAnatomieAnatomie
Kleiner sesambeinartiger Handwurzelknochen in der Sehne des M. flexor carpi ulnaris.
ErgonomieArbeitsmedizinGREMMATIK Gesamt-QC
Gestaltung von Arbeitssystemen passend zu Fähigkeiten, Körpermaßen und Grenzen des Menschen.
Ergotherapeutischer TransferBewegungssystemBewegungssystem
Kenntnisse des Bewegungssystems werden erst ergotherapeutisch relevant, wenn sie eine bedeutsame Betätigung erklären, ermöglichen oder sicherer machen.
Ergotherapeutisch relevante ICD-KapitelICDICD
Für die Ergotherapie sind besonders psychische Störungen, Erkrankungen des Nervensystems, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verletzungen und funktional relevante Symptome häufig.
Ergotherapeutisch relevante Wirkungen ausgewählter ArzneimittelLehrplanArzneimittellehre
Arzneimittel werden nicht ergotherapeutisch verordnet, beeinflussen aber Wachheit, Kreislauf, Motorik, Schmerz, Kognition und Belastbarkeit.
Ergotherapie unter wissenschaftlichen AspektenLehrplanGrundlagen der Ergotherapie
Der Einstieg in „Grundlagen der Ergotherapie“ beginnt mit „Ergotherapie unter wissenschaftlichen Aspekten“.
Erinnerung, Vergänglichkeit und LebenszeitMusikMusik & Zeit
Musik kann Lebensabschnitte, Personen und Situationen stark erinnern. Lieder über Zeit verhandeln deshalb häufig Altern, Verlust, Wiederkehr, verpasste Möglichkeiten und Hoffnung.
Ermüdung, Fatigue und RegenerationPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Ermüdung kann eine normale reversible Folge von Belastung sein; Fatigue bezeichnet häufig eine ausgeprägte, krankheitsbezogene Erschöpfung, die nicht proportional zur Aktivität sein muss.
Erziehung als soziales LernenLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Bildsamkeit und Erziehungsgrenzen“ ordnet dieser Abschnitt „Erziehung als soziales Lernen“.
Erziehung in pädagogischen EinrichtungenLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Planung, Durchführung und Reflexion“ ordnet dieser Abschnitt „Erziehung in pädagogischen Einrichtungen“.
Erziehungsziele, Erziehungsstile, ErziehungsmittelLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Gruppen und Gruppendynamik“ ordnet dieser Abschnitt „Erziehungsziele, Erziehungsstile, Erziehungsmittel“.
Evaluation und DokumentationPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Dokumentation trennt Beobachtung, Aussage, fachliche Einschätzung, Intervention und Ergebnis.
EversionAnatomieAnatomie
Kombination am Fuß, bei der die Fußsohle stärker nach lateral weist.
Exekutive DysfunktionKrankheitslehreKrankheitslehre
Beeinträchtigung von Planung, Initiierung, Kontrolle, Flexibilität oder Überwachung zielgerichteten Handelns.
Exekutive FunktionenNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Exekutive Funktionen koordinieren zielgerichtetes Handeln in neuen oder komplexen Situationen.
ExtensionAnatomieAnatomie
Streckung; Vergrößerung des Gelenkwinkels in der jeweiligen Bewegungsdefinition.
ExterozeptionPhysiologiePhysiologie
Wahrnehmung von Reizen aus der Umwelt über Haut und spezielle Sinnesorgane.
ExtinktionNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Ein Reiz wird bei einseitiger Darbietung erkannt, bei gleichzeitiger beidseitiger Darbietung auf einer Seite jedoch nicht berichtet.
Exzentrische KontraktionBewegungssystemBewegungssystem
Kraftentwicklung bei kontrollierter Verlängerung des Muskels.
FacettengelenkAnatomieAnatomie
Kleines Gelenk zwischen den Gelenkfortsätzen benachbarter Wirbel.
Fallarbeit, Prüfung und QuellenCOPMCOPM
In Fallaufgaben wird erklärt, warum das COPM gewählt wird, welche Information es liefert und welche weiteren Befunde nötig bleiben.
Fallarbeit verbindenICDICD
Eine tragfähige Fallarbeit beginnt mit gesicherten medizinischen Angaben, beschreibt den aktuellen Befund, ordnet Aktivität und Teilhabe und fragt nach bedeutsamen Zielen.
FaserknorpelAnatomieAnatomie
Zug- und druckfestes Knorpelgewebe, etwa in Bandscheiben und Menisken.
FaszieAnatomieAnatomie
Bindegewebige Hülle oder Schicht, die Strukturen verbindet, trennt und Kraftübertragung unterstützt.
FatigueKrankheitslehreKrankheitslehre
Anhaltende, oft unverhältnismäßige körperliche oder mentale Erschöpfbarkeit.
FeedbackPhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Rückmeldung über Ausführung oder Ergebnis, die zur Korrektur und zum Lernen genutzt werden kann.
FeedforwardPhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Vorausschauende Steuerung einer Handlung auf Grundlage einer Erwartung über Bewegung und Ergebnis.
FersenbeinAnatomieAnatomie
Größter Fußwurzelknochen; bildet die knöcherne Ferse.
FibroseKrankheitslehreKrankheitslehre
Vermehrte Ablagerung von Bindegewebe mit möglichem Funktionsverlust.
FingerendgelenkAnatomieAnatomie
Distales Interphalangealgelenk der Langfinger.
FingergrundgelenkAnatomieAnatomie
Gelenk zwischen Mittelhandknochen und Grundphalanx.
FingerknochenAnatomieAnatomie
Knochen der Finger; Daumen mit zwei, Langfinger mit je drei Phalangen.
FingermittelgelenkAnatomieAnatomie
Proximales Interphalangealgelenk der Langfinger.
FixatorBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Muskel, der ein Körpersegment stabil hält, damit an anderer Stelle zielgerichtete Bewegung möglich wird.
FlexionAnatomieAnatomie
Beugung; Verkleinerung des Gelenkwinkels in der jeweiligen Bewegungsdefinition.
Förderung körperlich, geistig und/oder psychisch behinderter MenschenLehrplanBehindertenpädagogik
Nach „Familie, Krise und Bewältigung“ ordnet dieser Abschnitt „Förderung körperlich, geistig und/oder psychisch behinderter Menschen“.
Formales Denken und SpracheAMDPAMDP
Formales Denken betrifft den Ablauf und die Ordnung von Gedanken, nicht deren inhaltliche Richtigkeit. Sichtbar werden können Verlangsamung, Umständlichkeit, Sprunghaftigkeit, Abreißen oder gedankliche Einengung.
FrakturKrankheitslehreKrankheitslehre
Vollständige oder unvollständige Unterbrechung der Knochenkontinuität.
FreezingKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Plötzliche, kurzzeitige Blockade einer beabsichtigten Bewegung, häufig beim Gehen.
FrontalebeneAnatomieAnatomie
Ebene, die den Körper in vordere und hintere Abschnitte gliedert.
FrontallappenAnatomieAnatomie
Vorderer Großhirnlappen; beteiligt an Handlungsplanung, Exekutivfunktionen, Verhalten und Motorik.
Gang, Gleichgewicht und TransfersBewegungssystemBewegungssystem
Gehen und Transfers sind komplexe Handlungen, in denen Kraft, Beweglichkeit, Wahrnehmung, Planung, Ausdauer und Umwelt zusammenwirken.
GasaustauschPhysiologiePhysiologie
Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Alveolen, Blut und Gewebe.
Gedächtnis und OrientierungNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Gedächtnis umfasst Aufnahme, Enkodierung, Speicherung, Abruf und die zukünftige Umsetzung von Absichten.
Gefühle erkennen und benennenGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Gefühle werden als gegenwärtiges Erleben benannt. Gedanken, Bewertungen und Vermutungen über andere werden davon getrennt.
GefühlsfeldGFKGFK
Lernkategorie, die verwandte Gefühlswörter bündelt, ohne individuelles Erleben festzulegen.
GelenkAnatomieAnatomie
Bewegliche oder wenig bewegliche Verbindung zwischen Knochen.
Gelenke, Kapseln und BänderAnatomieAnatomie
Gelenke verbinden Knochen und bestimmen durch Form, Kapsel und Bänder den Bewegungsraum.
Gelenke und GelenkmechanikBewegungssystemBewegungssystem
Gelenke führen Bewegung durch Formschluss, Kapsel-Band-Führung, Muskelkraft und Druckverteilung.
GelenkkapselAnatomieAnatomie
Bindegewebige Umhüllung eines Synovialgelenks mit äußerer Faser- und innerer Synovialschicht.
GelenkknorpelAnatomieAnatomie
Hyaliner Knorpel auf Gelenkflächen; verteilt Druck und ermöglicht reibungsarme Bewegung.
Gelenkpfanne der ScapulaAnatomieAnatomie
Flache Gelenkfläche des Schulterblatts für den Humeruskopf.
GelenkschutzErgotherapieErgotherapie
Prinzipien zur Verringerung ungünstiger Gelenkbelastung im Alltag.
GelenkspielAnatomieAnatomie
Kleine passive Zusatzbewegungen eines Gelenks, die physiologische Bewegung ermöglichen.
Geriatrische und neurokognitive ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Im Alter wirken Erkrankungen, Medikamente, Reserve, Sinnesverluste und Umwelt häufig zusammen.
GerontologieLehrplanMedizinsoziologie und Gerontologie
Nach „Profession und Professionalisierung der Ergotherapie“ ordnet dieser Abschnitt „Gerontologie“.
GesetzeskundeLehrplanBerufs-, Gesetzes- und Staatskunde
Nach „Staatskunde“ ordnet dieser Abschnitt „Gesetzeskunde“.
Gesundheit, Krankheit und KrankheitsfolgenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Krankheit betrifft nicht nur Körperfunktionen, sondern kann Aktivität, Rollen, Beziehungen, Umwelt und Lebensqualität verändern.
GesundheitslehreLehrplanGrundlagen der Gesundheitslehre und Hygiene
Gesundheit wird als Ergebnis biologischer, sozialer und verhaltensbezogener Bedingungen betrachtet.
Gesundheit und KrankheitLehrplanAllgemeine Krankheitslehre
Gesundheit, Krankheit, Ursache und Folge bilden die gemeinsame Sprache für alle weiteren pathologischen Vorgänge.
Geteilte AufmerksamkeitNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Koordination der Aufmerksamkeit zwischen mehreren gleichzeitigen Anforderungen.
GFK als OrientierungssystemGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Gewaltfreie Kommunikation ist ein Kommunikations- und Reflexionsansatz. Er hilft, Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und konkrete Bitten auseinanderzuhalten.
GFK und ergotherapeutische HandlungsanalyseGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
GFK beschreibt die innere und zwischenmenschliche Orientierung; ergotherapeutische Handlungsanalyse beschreibt Anforderungen, Ausführung und Kontext einer Betätigung.
Glomeruläre FiltrationPhysiologiePhysiologie
Filtration von Blutplasma in den Nierenkörperchen als erster Schritt der Harnbildung.
GlukagonPhysiologiePhysiologie
Hormon der Alphazellen des Pankreas, das den Blutzucker unter anderem durch Freisetzung aus Speichern erhöht.
Golgi-SehnenorganPhysiologiePhysiologie
Sensor am Muskel-Sehnen-Übergang für Zugspannung.
GradingErgotherapieErgotherapie
Gezielte Abstufung der Schwierigkeit einer Aktivität.
Graue SubstanzAnatomieAnatomie
Bereiche des ZNS mit vielen Nervenzellkörpern, Dendriten und Synapsen.
Gravitation, Stillstand und gelebter MomentMusikMusik & Zeit
Starke Gravitation verändert den Vergleich von Uhren. Für weit entfernte Beobachtende scheint eine Uhr nahe am Ereignishorizont immer langsamer zu laufen; für die fallende Person vergeht ihre eigene Zeit lokal weiter.
Greifformen und HandfunktionBewegungssystemBewegungssystem
Greifen ist eine aufgabenspezifische Kombination aus Handgelenkstellung, Daumenposition, Fingerbewegung, Sensibilität und Kraftdosierung.
Grenzen, Ethik und SpracheICDICD
Klassifikationen erleichtern Kommunikation, können Menschen aber auch auf Kategorien reduzieren, wenn Kontext und Personperspektive fehlen.
Grenzen, Risiken und VerantwortungGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
GFK kann missbraucht werden, wenn Gefühle und Bedürfnisse anderer behauptet, Konflikte entpolitisiert oder strukturelle Machtverhältnisse übergangen werden.
Grenzen und QuellengebrauchAMDPAMDP
Die vollständige Terminologie, Definitionen, Erhebungsregeln und Beurteilungskriterien gehören in das AMDP-Manual und in qualifizierte Fortbildung.
Grenzen und typische FehlerCOPMCOPM
Fehler entstehen, wenn die Fachperson Probleme vorgibt, zu abstrakt fragt, nur Körperfunktionen sammelt oder Bewertungen als objektive Messwerte missversteht.
Großer RollhügelAnatomieAnatomie
Großer lateraler Knochenvorsprung am proximalen Femur.
Großes VieleckbeinAnatomieAnatomie
Radialer distaler Handwurzelknochen; bildet das Daumensattelgelenk.
GroßhirnAnatomieAnatomie
Größter Gehirnabschnitt mit Großhirnrinde, Marklager und subkortikalen Kernen.
GroßhirnrindeAnatomieAnatomie
Äußere graue Substanz des Großhirns; beteiligt an Wahrnehmung, Planung, Sprache und willkürlicher Bewegung.
Grundfragen und Grundprobleme der PsychologieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Der Einstieg in „Psychologie und Pädagogik“ beginnt mit „Grundfragen und Grundprobleme der Psychologie“.
Grundlage des wissenschaftlichen ArbeitensLehrplanFachsprache, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Nach „Schriftliche Kommunikation“ ordnet dieser Abschnitt „Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens“.
Grundlagen der allgemeinen Hygiene und des UmweltschutzesLehrplanGrundlagen der Gesundheitslehre und Hygiene
Hygiene verbindet persönliche Gesundheit mit Luft, Wasser, Boden, Strahlung und Schadstoffen.
Grundlagen der allgemeinen PharmakologieLehrplanArzneimittellehre
Pharmakokinetik beschreibt Resorption, Verteilung, Metabolismus und Ausscheidung; Pharmakodynamik beschreibt Wirkorte und Dosis-Wirkungs-Beziehungen.
Grundlagen der ArbeitsmedizinLehrplanGrundlagen der Arbeitsmedizin
Der Einstieg in „Grundlagen der Arbeitsmedizin“ beginnt mit „Grundlagen der Arbeitsmedizin“.
Grundlagen der EntwicklungspsychologieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Lernen im Erwachsenenalter“ ordnet dieser Abschnitt „Grundlagen der Entwicklungspsychologie“.
Grundlagen der fachbezogenen TerminologieLehrplanFachsprache, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Der Einstieg in „Fachsprache, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ beginnt mit „Grundlagen der fachbezogenen Terminologie“.
Grundlagen der medizinischen MikrobiologieLehrplanGrundlagen der Gesundheitslehre und Hygiene
Erregergruppen unterscheiden sich in Aufbau, Vermehrung und Empfindlichkeit.
Grundlagen der Qualitätssicherung in der ErgotherapieLehrplanGrundlagen der Ergotherapie
Nach „Angehörigenschulung und Coaching“ ordnet dieser Abschnitt „Grundlagen der Qualitätssicherung in der Ergotherapie“.
GruppenarbeitPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Gruppen ermöglichen soziale Erfahrung, Rückmeldung, Rollenübernahme und gemeinsames Handeln.
Gruppe, Psychiatrie und psychosoziale ErgotherapieGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
In Gruppen kann GFK Regeln für Rückmeldung, Konflikte und Bedürfnisse unterstützen. Bei akuter Psychose, starker Krise oder kognitiver Überlastung muss Sprache vereinfacht und der Ansatz begrenzt werden.
Guyon-LogeAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Durchtrittsraum für Nervus und Arteria ulnaris an der ulnaren Handwurzel.
HakenbeinAnatomieAnatomie
Ulnarer distaler Handwurzelknochen mit tastbarem Haken.
HalbwertszeitPharmakologieGREMMATIK Gesamt-QC
Zeitspanne, in der die Menge oder Konzentration eines Wirkstoffs im Körper ungefähr auf die Hälfte sinkt.
HalswirbelAnatomieAnatomie
Sieben Wirbel der Halswirbelsäule.
Haltung, Stabilität und BewegungsführungBewegungssystemBewegungssystem
Haltung ist eine fortlaufende Anpassung an Schwerkraft, Aufgabe und Umwelt; Stabilität bedeutet kontrollierte Beweglichkeit und nicht starres Festhalten.
Haltung und therapeutischer RahmenGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Die Methode zielt auf Verständigung, nicht auf Gefälligkeit. Empathie und Klarheit gehören zusammen.
Handgelenk und HandBewegungssystemBewegungssystem
Die Hand verbindet Stabilität, Beweglichkeit, Sensibilität und präzise Kraftdosierung zu vielfältigen Griffen und Manipulationen.
HandlungsanalyseNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Systematische Betrachtung von Ziel, Schritten, Anforderungen, Umwelt, Ausführung und Ergebnis einer Handlung.
Handlungsanalyse und PerformanceNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Performance zeigt sich in der tatsächlichen Ausführung einer konkreten Betätigung unter bestimmten Bedingungen.
HandlungsbitteGFKGFK
Bitte um eine konkrete, beobachtbare Handlung.
Handräume, Sehnen und NervenengstellenAnatomieAnatomie
Die Hand vereint auf engem Raum Sehnen, Nerven, Gefäße, Gelenke und intrinsische Muskulatur. Gleitfähigkeit und räumliche Beziehungen sind funktionell entscheidend.
Hand und FingerAnatomieAnatomie
Die Hand besitzt eine dichte anatomische Organisation für Kraftgriff, Präzision, Sensibilität und Ausdruck.
Harn- und GeschlechtsorganeAnatomieAnatomie
Nieren und Harnwege regulieren Ausscheidung und inneres Milieu; Geschlechtsorgane ermöglichen Fortpflanzung und hormonelle Funktionen.
Häufige Bereiche in der ErgotherapieICDICD
In ergotherapeutischen Arbeitsfeldern begegnen unter anderem neurologische, orthopädische, traumatologische, psychiatrische, pädiatrische und geriatrische Diagnosen. Eine reine Diagnoseliste ersetzt keine Priorisierung.
Haut und HautanhangsorganeLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Hautschichten, Barriere, Anhangsorgane, Sensibilität und Temperaturregulation werden vom Gewebeaufbau bis zur Bedeutung für Handlungsfähigkeit verbunden.
Heilpädagogisch-therapeutische KonzepteLehrplanBehindertenpädagogik
Nach „Ergotherapeutischer Fördertransfer“ ordnet dieser Abschnitt „Heilpädagogisch-therapeutische Konzepte“.
HemipareseKrankheitslehreGREMMATIK Fachlexikon
Unvollständige Lähmung einer Körperhälfte.
HerzfrequenzPhysiologiePhysiologie
Anzahl der Herzschläge pro Minute.
Herz, Gefäße und LymphsystemAnatomieAnatomie
Herz und Gefäße bilden ein Transportsystem für Sauerstoff, Nährstoffe, Wärme, Abwehr und Stoffwechselprodukte.
Herz-Kreislauf-PhysiologiePhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Der Kreislauf passt Blutfluss und Druck an Ruhe, Lagewechsel und Aktivität an.
Herz- und BlutgefäßsystemLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Herz, Gefäße, Blut und Lymphsystem bilden ein gekoppeltes Transport- und Regulationssystem.
HerzzeitvolumenPhysiologiePhysiologie
Blutvolumen, das eine Herzkammer pro Minute auswirft; Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen.
HilfsmittelErgotherapieErgotherapie
Produkt oder Vorrichtung zur Unterstützung von Funktion, Sicherheit oder Teilhabe.
Hilfsmittel, Rollstühle und SchienenLehrplanSpiele, Hilfsmittel, Schienen, technische Medien
Nach „Evaluation und Störungsmanagement“ ordnet dieser Abschnitt „Hilfsmittel, Rollstühle und Schienen“.
HinterhauptbeinAnatomieAnatomie
Knochen der hinteren Schädelgrube mit dem großen Hinterhauptloch.
HinterstrangbahnAnatomieAnatomie
Aufsteigendes System für feine Berührung, Vibration und bewusste Propriozeption.
HinterstrangsystemAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Aufsteigendes sensibles System für feine Berührung, Vibration und bewusste Propriozeption.
HippocampusAnatomieAnatomie
Struktur des medialen Temporallappens, wichtig für Gedächtniskonsolidierung und räumliche Orientierung.
Hirnlappen, Netzwerke und HandlungAnatomieAnatomie
Höhere Leistungen entstehen aus verteilten Netzwerken. Die Einteilung in Hirnlappen bietet Orientierung, darf aber nicht als starre Funktionskarte verstanden werden.
HirnstammAnatomieAnatomie
Mittelhirn, Brücke und verlängertes Mark; enthält Leitungsbahnen, Hirnnervenkerne und lebenswichtige Regulationszentren.
HomöostasePhysiologiePhysiologie
Dynamische Aufrechterhaltung innerer Bedingungen innerhalb funktioneller Bereiche.
Homöostase und RegelkreisePhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Physiologische Regelkreise halten innere Bedingungen trotz wechselnder Anforderungen innerhalb funktionsfähiger Bereiche.
HüftgelenkAnatomieAnatomie
Kugelgelenk zwischen Femurkopf und Acetabulum; verbindet hohe Belastbarkeit mit Beweglichkeit.
HüftpfanneAnatomieAnatomie
Pfanne des Hüftgelenks, gebildet aus Darm-, Sitz- und Schambein.
Hyaliner KnorpelAnatomieAnatomie
Glatter Knorpeltyp, der unter anderem Gelenkflächen bedeckt und Druck verteilt.
Hygiene im klinischen und ergotherapeutischen ArbeitsbereichLehrplanGrundlagen der Gesundheitslehre und Hygiene
Standardhygiene gilt vor jeder bekannten Diagnose und wird durch risikobezogene Zusatzmaßnahmen ergänzt.
HyperalgesiePhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Übermäßig starke Schmerzreaktion auf einen normalerweise schmerzhaften Reiz.
HyperplasieKrankheitslehreKrankheitslehre
Zunahme der Zellzahl in einem Gewebe.
HypertrophieKrankheitslehreKrankheitslehre
Größenzunahme von Zellen und dadurch eines Gewebes oder Organs.
HypothalamusAnatomieAnatomie
Teil des Zwischenhirns zur Regulation von Homöostase, Hormonen, vegetativen Funktionen und Motivation.
HypothenarmuskulaturAnatomieAnatomie
Kurze Muskeln des Kleinfingerballens zur Bewegung des fünften Fingers.
HypotonieKrankheitslehreKrankheitslehre
Verminderter Muskeltonus.
ICD-11 einordnenICDICD
Die ICD-11 ist die internationale Nachfolgeklassifikation. Für deutsche Abrechnungs- und Kodierfragen darf sie nicht ungeprüft an die Stelle der aktuell geltenden ICD-10-GM gesetzt werden.
ICD als OrientierungssystemICDICD
Die ICD klassifiziert Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme. Ein Diagnosecode ermöglicht eine standardisierte Zuordnung, beschreibt aber nicht automatisch den individuellen Alltag oder den ergotherapeutischen Bedarf.
ICD, ICF, AMDP und COPM trennenICDICD
ICD ordnet Diagnosen. ICF ordnet Funktionsfähigkeit, Aktivität, Teilhabe und Umwelt. AMDP strukturiert psychopathologische Befunde. COPM erfasst bedeutsame Betätigungsprobleme aus Sicht der Person.
ICFErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
WHO-Klassifikation zur Beschreibung von Körperfunktionen, Aktivitäten, Teilhabe sowie Umwelt- und personenbezogenen Faktoren.
ICF als OrientierungssystemICFICF
Die ICF ordnet nicht nur ein Gesundheitsproblem, sondern betrachtet, wie Körperfunktionen und Körperstrukturen, Aktivitäten, Teilhabe und Umweltbedingungen zusammenwirken. Der Ausgangspunkt bleibt die konkrete Lebenssituation einer Person.
ICF und COPMICFICF
Das COPM beginnt bei den aus Sicht der Person wichtigen Betätigungsproblemen. Die ICF kann diese Anliegen anschließend systematisch in Körper-, Aktivitäts-, Teilhabe- und Umweltbezüge einordnen.
ICF und ICD gemeinsam nutzenICFICF
Die ICD ordnet Gesundheitsprobleme; die ICF beschreibt Funktionsfähigkeit, Behinderung und Kontext. Beide Perspektiven ergänzen einander.
Ideatorische ApraxieNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Störung von Handlungskonzept und Reihenfolge bei komplexen Objekt- oder Alltagshandlungen.
Ideomotorische ApraxieNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Störung der Umsetzung einer Handlungsidee in eine passende Geste oder Bewegung, besonders auf Aufforderung oder Imitation.
InfarktKrankheitslehreKrankheitslehre
Gewebsuntergang durch anhaltende Ischämie.
InfektionKrankheitslehreKrankheitslehre
Eindringen, Vermehren und Reagieren von Krankheitserregern im Organismus.
inferiorAnatomieAnatomie
Weiter unten beziehungsweise steißwärts gelegen.
InhibitionNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, eine automatische oder unpassende Reaktion zu hemmen.
InnenrotationAnatomieAnatomie
Drehung einer Extremität um ihre Längsachse nach innen.
Innere Medizin und GeriatrieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Innere Medizin befasst sich mit Erkrankungen innerer Organsysteme, des Stoffwechsels sowie von Blut, Atmung und Kreislauf.
Innere Medizin und StoffwechselerkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Erkrankungen innerer Organe beeinflussen Ausdauer, Stoffwechsel, Kognition, Wundheilung und Tagesform.
Instrumentelle Aktivitäten des täglichen LebensErgotherapieErgotherapie
Komplexere Alltagsaufgaben wie Einkaufen, Haushaltsführung, Finanzen oder Medikamentenmanagement.
InsulaAnatomieAnatomie
Tief gelegener Rindenbereich mit Funktionen unter anderem für Interozeption, Geschmack und emotionale Verarbeitung.
InsulinPhysiologiePhysiologie
Hormon der Betazellen des Pankreas, das die Aufnahme und Speicherung von Glukose fördert.
InteraktionLehrplanFachenglisch
Nach „Mediation, summaries and professional discussion“ ordnet dieser Abschnitt „Interaktion“.
Interdisziplinäre Abgrenzung und ZusammenarbeitNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Ergotherapeutische Befundung ergänzt die Diagnostik anderer Berufsgruppen durch den Fokus auf Handlung und Alltag.
InterozeptionPhysiologiePhysiologie
Wahrnehmung innerer Körperzustände.
InversionAnatomieAnatomie
Kombination am Fuß, bei der die Fußsohle stärker nach medial weist.
InzidenzEpidemiologieGREMMATIK Gesamt-QC
Anzahl neu auftretender Fälle in einer definierten Bevölkerung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
ipsilateralAnatomieAnatomie
Auf derselben Körperseite gelegen.
IschämieKrankheitslehreKrankheitslehre
Minderdurchblutung eines Gewebes mit unzureichender Sauerstoff- und Nährstoffversorgung.
Ischiokrurale MuskulaturAnatomieAnatomie
Hintere Oberschenkelmuskeln; beugen das Knie und extendieren überwiegend die Hüfte.
Isometrische KontraktionBewegungssystemBewegungssystem
Kraftentwicklung ohne erkennbare Änderung der Muskellänge.
Kahnbein der HandAnatomieAnatomie
Radial gelegener Handwurzelknochen; bei Stürzen häufig frakturgefährdet.
Kahnbein des FußesAnatomieAnatomie
Medialer Fußwurzelknochen zwischen Talus und Keilbeinen.
KarpaltunnelAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Osteofibröser Kanal an der Handwurzel mit Nervus medianus und neun Beugesehnen.
KeilbeinAnatomieAnatomie
Zentraler Knochen der Schädelbasis, der mit zahlreichen Schädelknochen verbunden ist.
KeilbeineAnatomieAnatomie
Drei Fußwurzelknochen zwischen Kahnbein und ersten drei Mittelfußknochen.
Kinder- und JugendpsychiatrieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Kinder- und Jugendpsychiatrie ordnet Symptome entwicklungsbezogen ein und betrachtet Kind, Familie, Schule, Peers und weitere Umweltbedingungen gemeinsam.
Kleines VieleckbeinAnatomieAnatomie
Distaler Handwurzelknochen zwischen Trapezium und Capitatum.
KleinhirnAnatomieAnatomie
Gehirnabschnitt zur Koordination, Fehlerkorrektur, Gleichgewichtskontrolle und motorischem Lernen.
KlientenzentrierungErgotherapieErgotherapie
Ausrichtung von Befund, Zielen und Intervention an Perspektive, Prioritäten und Lebenskontext der Klientin oder des Klienten.
KnieBewegungssystemBewegungssystem
Das Knie verbindet große Beweglichkeit in Flexion und Extension mit hoher Lastübertragung und dynamischer Führung.
KniegelenkAnatomieAnatomie
Gelenkkomplex aus femorotibialem und femoropatellarem Gelenk.
KniescheibeAnatomieAnatomie
Sesambein in der Quadrizepssehne; verbessert den Hebelarm der Kniestreckung.
KnochengewebeAnatomieAnatomie
Mineralisiertes Stützgewebe, das Last trägt, Organe schützt und Mineralien speichert.
Knochen, Knorpel und BindegewebeBewegungssystemBewegungssystem
Knochen und Bindegewebe tragen Last, übertragen Kräfte, schützen Organe und passen sich wiederholter Belastung an.
Knochen und SkelettAnatomieAnatomie
Das Skelett stützt, schützt, speichert Mineralien und bildet zusammen mit Gelenken Hebel für Bewegung.
KnorpelgewebeAnatomieAnatomie
Druckelastisches Stützgewebe mit geringer Gefäßversorgung.
Kognitive FlexibilitätNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, Perspektive, Regel oder Strategie an veränderte Anforderungen anzupassen.
Ko-KontraktionBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Gleichzeitige Aktivität von Muskeln mit entgegengesetzter Wirkung zur Stabilisierung eines Gelenks.
KompaktaAnatomieAnatomie
Dichte äußere Knochenschicht, die hohe Stabilität bietet.
KompensationErgotherapieErgotherapie
Nutzung alternativer Strategien oder Hilfsmittel zum Ausgleich einer Einschränkung.
Konflikte: von der Strategie zum BedürfnisGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Viele Konflikte entstehen auf der Ebene konkreter Strategien, obwohl die zugrunde liegenden Bedürfnisse miteinander vereinbar sein können.
KontrakturKrankheitslehreKrankheitslehre
Dauerhafte Bewegungseinschränkung durch Verkürzung oder strukturelle Veränderung von Weichteilen.
kontralateralAnatomieAnatomie
Auf der gegenüberliegenden Körperseite gelegen.
Konzentrische KontraktionBewegungssystemBewegungssystem
Kraftentwicklung bei Verkürzung des Muskels.
KopfbeinAnatomieAnatomie
Größter Handwurzelknochen im Zentrum der distalen Reihe.
Körperfunktionen und KörperstrukturenICFICF
Körperfunktionen bezeichnen physiologische und psychische Funktionen. Körperstrukturen bezeichnen anatomische Teile des Körpers. Schädigungen werden als Abweichungen oder Verluste beschrieben.
KraftgriffBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Greifform, bei der ein Gegenstand großflächig von Fingern und Handfläche umfasst wird.
Krankheitslehre ergotherapeutisch verbindenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Krankheitswissen unterstützt Ergotherapie, wenn es mit Funktionsfähigkeit, Betätigung, Kontext und persönlichem Ziel verbunden wird.
Kreative Medien als TherapiemittelPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Kreative Medien sind Therapiemittel, wenn ihre Eigenschaften gezielt auf Ziel und Person abgestimmt werden.
KreislaufstörungenLehrplanAllgemeine Krankheitslehre
Kreislaufstörungen verändern Durchblutung, Druck, Flüssigkeitsverteilung und Sauerstoffversorgung.
Kreislaufstörungen, Ödeme und SchockAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Störungen von Blutfluss, Gefäßdurchlässigkeit oder Rücktransport können Gewebeversorgung und Kreislauf akut oder chronisch beeinträchtigen.
KreuzbeinAnatomieAnatomie
Aus verschmolzenen Kreuzwirbeln gebildeter Knochen zwischen den Darmbeinen.
LabrumAnatomieAnatomie
Faserknorpelige Gelenklippe, die eine Gelenkpfanne vertieft.
lateralAnatomieAnatomie
Von der Körpermitte weg gelegen.
Lebensrettende SofortmaßnahmenLehrplanErste Hilfe
Der Einstieg in „Erste Hilfe“ beginnt mit „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“.
Lehren und Lernen im pädagogischen BezugLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Gegenwirkende Erziehungsmittel und Grenzen“ ordnet dieser Abschnitt „Lehren und Lernen im pädagogischen Bezug“.
LendenwirbelAnatomieAnatomie
Fünf kräftige Wirbel der Lendenwirbelsäule.
LernenLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Psychodynamische Entwicklung nach Freud und Erikson“ ordnet dieser Abschnitt „Lernen“.
Limbisches SystemAnatomieAnatomie
Funktionelles Netzwerk für Emotion, Motivation, Gedächtnis und Bewertung.
LongitudinalachseAnatomieAnatomie
Längsachse des Körpers; um sie finden vor allem Rotationsbewegungen statt.
LuxationKrankheitslehreKrankheitslehre
Vollständiger Verlust des Kontakts zwischen Gelenkflächen.
M. abductor pollicis longusAnatomieAnatomie
Führt den Daumen im Sattelgelenk nach radial und unterstützt Extension.
Maligner TumorKrankheitslehreKrankheitslehre
Invasiv wachsender Tumor mit Fähigkeit zur Metastasierung.
M. biceps brachiiAnatomieAnatomie
Zweiköpfiger Oberarmmuskel; beugt den Ellenbogen und supiniert den Unterarm.
M. brachialisAnatomieAnatomie
Kräftiger Ellenbogenbeuger unter dem Bizeps.
M. brachioradialisAnatomieAnatomie
Unterarmmuskel, der den Ellenbogen besonders in Neutralstellung beugt.
M. deltoideusAnatomieAnatomie
Schultermuskel; seine Anteile unterstützen Flexion, Abduktion, Extension und Rotation des Oberarms.
medialAnatomieAnatomie
Zur Körpermitte hin gelegen.
MedianebeneAnatomieAnatomie
Sagittalebene, die genau durch die Körpermitte verläuft.
Mediation: SprachmittlungLehrplanFachenglisch
Nach „Movement instructions and professional movement terms“ ordnet dieser Abschnitt „Mediation: Sprachmittlung“.
MedienpädagogikLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Gemeinwesenarbeit und Vernetzung“ ordnet dieser Abschnitt „Medienpädagogik“.
MediokarpalgelenkAnatomieAnatomie
Gelenkspalt zwischen proximaler und distaler Handwurzelreihe.
MedizinsoziologieLehrplanMedizinsoziologie und Gerontologie
Nach „Soziale Rollen und Rollenkonflikte“ ordnet dieser Abschnitt „Medizinsoziologie“.
MeniskusAnatomieAnatomie
Faserknorpelige Zwischenscheibe zur Lastverteilung und Führung im Gelenk.
M. erector spinaeAnatomieAnatomie
Längs verlaufende autochthone Rückenmuskulatur zur Aufrichtung und Seitneigung der Wirbelsäule.
MetastaseKrankheitslehreKrankheitslehre
Tochtergeschwulst eines malignen Tumors an anderer Stelle.
Methoden, Behandlungskonzepte und DurchführungsmodalitätenLehrplanNeurophysiologische Behandlungsverfahren
Nach „Dokumentation und Evaluation“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden, Behandlungskonzepte und Durchführungsmodalitäten“.
Methoden und Durchführungsmodalitäten – Adaptierende VerfahrenLehrplanAdaptierende Verfahren
Nach „Dokumentation, Datenschutz und Verlauf“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden und Durchführungsmodalitäten“.
Methoden und Durchführungsmodalitäten – Arbeitstherapeutische VerfahrenLehrplanArbeitstherapeutische Verfahren
Nach „Fallarbeit: vom Befund zur Planung“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden und Durchführungsmodalitäten“.
Methoden und Durchführungsmodalitäten – Motorisch-funktionelle BehandlungsverfahrenLehrplanMotorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
Nach „Befundbewertung, Zielsetzung und digitale Dokumentation“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden und Durchführungsmodalitäten“.
Methoden und Durchführungsmodalitäten – Neuropsychologische BehandlungsverfahrenLehrplanNeuropsychologische Behandlungsverfahren
Nach „Testbedingungen, Fatigue und Fehlerquellen“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden und Durchführungsmodalitäten“.
Methoden und Durchführungsmodalitäten – Psychosoziale BehandlungsverfahrenLehrplanPsychosoziale Behandlungsverfahren
Nach „Befundbewertung, Zielformulierung und Dokumentation“ ordnet dieser Abschnitt „Methoden und Durchführungsmodalitäten“.
Methodisches Arbeiten in der ErgotherapieLehrplanGrundlagen der Ergotherapie
Nach „Transfer und Abschlussplanung“ ordnet dieser Abschnitt „Methodisches Arbeiten in der Ergotherapie“.
M. extensor carpi radialis brevisAnatomieAnatomie
Streckt und stabilisiert das Handgelenk.
M. extensor carpi radialis longusAnatomieAnatomie
Streckt das Handgelenk und unterstützt Radialduktion.
M. extensor carpi ulnarisAnatomieAnatomie
Streckt das Handgelenk und unterstützt Ulnarduktion.
M. extensor digitorumAnatomieAnatomie
Streckt die Finger II bis V und unterstützt Handgelenkextension.
M. extensor digitorum longusAnatomieAnatomie
Streckt die Zehen II bis V und hebt den Fuß.
M. extensor pollicis brevisAnatomieAnatomie
Streckt vor allem das Daumengrundgelenk.
M. extensor pollicis longusAnatomieAnatomie
Streckt vor allem das Endgelenk des Daumens.
M. flexor carpi radialisAnatomieAnatomie
Beugt das Handgelenk und unterstützt Radialduktion.
M. flexor carpi ulnarisAnatomieAnatomie
Beugt das Handgelenk und unterstützt Ulnarduktion.
M. flexor digitorum longusAnatomieAnatomie
Beugt die Zehen II bis V und unterstützt Plantarflexion sowie Fußgewölbe.
M. flexor digitorum profundusAnatomieAnatomie
Beugt vor allem die Endgelenke der Finger II bis V.
M. flexor digitorum superficialisAnatomieAnatomie
Beugt vor allem die Mittelgelenke der Finger II bis V.
M. flexor pollicis longusAnatomieAnatomie
Beugt vor allem das Endgelenk des Daumens.
M. gastrocnemiusAnatomieAnatomie
Zweiköpfiger oberflächlicher Wadenmuskel; plantarflexiert den Fuß und beugt das Knie.
M. gluteus maximusAnatomieAnatomie
Großer Gesäßmuskel; extendiert und außenrotiert die Hüfte.
M. gluteus mediusAnatomieAnatomie
Mittlerer Gesäßmuskel; abductiert die Hüfte und stabilisiert das Becken im Einbeinstand.
M. gluteus minimusAnatomieAnatomie
Kleiner Gesäßmuskel; unterstützt Abduktion, Innenrotation und Beckenstabilität.
M. iliopsoasAnatomieAnatomie
Kräftiger Hüftbeuger aus M. psoas major und M. iliacus.
M. infraspinatusAnatomieAnatomie
Muskel der Rotatorenmanschette; außenrotiert den Oberarm und stabilisiert das Schultergelenk.
MitochondriumAnatomieAnatomie
Zellorganell, das wesentlich an der aeroben ATP-Bildung beteiligt ist.
MittelfußknochenAnatomieAnatomie
Fünf Röhrenknochen zwischen Fußwurzel und Zehen.
MittelhandknochenAnatomieAnatomie
Fünf Röhrenknochen zwischen Handwurzel und Fingern.
MittelhirnAnatomieAnatomie
Oberer Abschnitt des Hirnstamms.
M. latissimus dorsiAnatomieAnatomie
Breiter Rückenmuskel; extendiert, adduziert und innenrotiert den Oberarm.
M. levator scapulaeAnatomieAnatomie
Muskel vom oberen Halsbereich zur Scapula; hebt und dreht das Schulterblatt.
Mm. fibularesAnatomieAnatomie
Laterale Unterschenkelmuskeln zur Eversion und Unterstützung der Plantarflexion.
Mm. interossei dorsalesAnatomieAnatomie
Zwischenknochenmuskeln der Hand; spreizen die Finger und unterstützen die Intrinsic-plus-Stellung.
Mm. interossei palmaresAnatomieAnatomie
Zwischenknochenmuskeln der Hand; führen die Finger zur Mittelachse und unterstützen die Intrinsic-plus-Stellung.
Mm. lumbricales der HandAnatomieAnatomie
Kurze Handmuskeln, die MCP-Flexion mit Streckung der Interphalangealgelenke verbinden.
Mm. rhomboideiAnatomieAnatomie
Muskeln zwischen Wirbelsäule und medialem Scapularand; ziehen und stabilisieren die Scapula zum Rumpf.
M. multifidusAnatomieAnatomie
Tiefe segmentale Rückenmuskulatur zur lokalen Kontrolle und Rotation der Wirbelsäule.
M. obliquus externus abdominisAnatomieAnatomie
Äußerer schräger Bauchmuskel; unterstützt Rumpfbeugung, Rotation und Bauchpresse.
M. obliquus internus abdominisAnatomieAnatomie
Innerer schräger Bauchmuskel; unterstützt Rumpfbeugung, Rotation und Bauchpresse.
MOHOErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Ergotherapeutisches Modell, das Volition, Habituation, Performanzkapazität und Umwelt miteinander verbindet.
MondbeinAnatomieAnatomie
Zentraler proximaler Handwurzelknochen.
MonitoringNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fortlaufende Überwachung des eigenen Handelns und seiner Ergebnisse.
Motorische EinheitBewegungssystemBewegungssystem
Ein Motoneuron und alle von ihm versorgten Muskelfasern.
Motorische EndplattePhysiologiePhysiologie
Spezialisierte Synapse zwischen Motoneuron und Skelettmuskelfaser.
Motorische Kontrolle und LernenPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Bewegung entsteht aus Ziel, Planung, sensorischer Rückmeldung, Muskelaktivierung und Anpassung durch Erfahrung.
Motorisches LernenPhysiologiePhysiologie
Relativ dauerhafte Veränderung motorischer Leistungsfähigkeit durch Übung und Erfahrung.
Motorische und sensible BahnenAnatomieAnatomie
Auf- und absteigende Bahnen verbinden Rezeptoren, Rückenmark und Gehirn. Verlauf und Kreuzung erklären typische Ausfallmuster.
M. pectoralis majorAnatomieAnatomie
Großer Brustmuskel; adduziert und innenrotiert den Oberarm und unterstützt je nach Anteil die Flexion.
M. pectoralis minorAnatomieAnatomie
Kleiner Brustmuskel vom Thorax zum Processus coracoideus; beeinflusst die Scapulastellung.
M. pronator quadratusAnatomieAnatomie
Tiefer Unterarmmuskel zur Pronation und Stabilisierung des distalen Radioulnargelenks.
M. pronator teresAnatomieAnatomie
Oberflächlicher Unterarmmuskel zur Pronation und schwachen Ellenbogenflexion.
M. quadriceps femorisAnatomieAnatomie
Vierköpfiger Oberschenkelmuskel; streckt das Knie, der M. rectus femoris beugt zusätzlich die Hüfte.
M. rectus abdominisAnatomieAnatomie
Gerader Bauchmuskel; beugt den Rumpf und erhöht den Bauchinnendruck.
M. sartoriusAnatomieAnatomie
Langer oberflächlicher Muskel; kombiniert Hüftflexion, Abduktion und Außenrotation mit Knieflexion.
M. serratus anteriorAnatomieAnatomie
Muskel an der seitlichen Thoraxwand; führt die Scapula nach vorn und hält sie am Thorax.
M. soleusAnatomieAnatomie
Tiefer Wadenmuskel; wichtiger Plantarflexor und Haltemuskel im Stand.
M. subscapularisAnatomieAnatomie
Muskel der Rotatorenmanschette; innenrotiert den Oberarm und stabilisiert das Schultergelenk.
M. supinatorAnatomieAnatomie
Unterarmmuskel zur Supination.
M. supraspinatusAnatomieAnatomie
Muskel der Rotatorenmanschette; initiiert Abduktion und stabilisiert den Humeruskopf.
M. tensor fasciae lataeAnatomieAnatomie
Muskel an der Außenseite der Hüfte; spannt die Fascia lata und unterstützt Hüftflexion und Abduktion.
M. teres minorAnatomieAnatomie
Muskel der Rotatorenmanschette; unterstützt Außenrotation und Gelenkstabilität.
M. tibialis anteriorAnatomieAnatomie
Hebt den Fuß und unterstützt Inversion.
M. tibialis posteriorAnatomieAnatomie
Unterstützt Plantarflexion, Inversion und das mediale Fußgewölbe.
M. transversus abdominisAnatomieAnatomie
Tiefer quer verlaufender Bauchmuskel zur Bauchpresse und Rumpfstabilisierung.
M. trapeziusAnatomieAnatomie
Großer oberflächlicher Rückenmuskel; bewegt und stabilisiert die Scapula und unterstützt die Aufrichtung der Halswirbelsäule.
M. triceps brachiiAnatomieAnatomie
Dreiköpfiger Oberarmmuskel; streckt den Ellenbogen.
Musik als ZeitkunstMusikMusik & Zeit
Musik besitzt keine fertige Gestalt, die auf einen Blick erfasst wird. Sie entsteht als Folge von Klängen, Pausen, Wiederholungen und Veränderungen und muss im zeitlichen Verlauf erlebt werden.
Musik, Zeit und ergotherapeutische PraxisMusikMusik & Zeit
In ergotherapeutischen Angeboten ist Musik kein bloßer Hintergrund. Sie kann Zeit strukturieren, Handlung auslösen, Übergänge markieren, soziale Abstimmung unterstützen und persönliche Bedeutung tragen.
MuskelansatzBewegungssystemBewegungssystem
Konventionell als beweglicherer Ansatz eines Muskels bezeichnet.
Muskelaufbau und MuskelarbeitBewegungssystemBewegungssystem
Muskeln erzeugen Kraft, bremsen Bewegung, stabilisieren Gelenke und passen Spannung an die Aufgabe an.
MuskelgewebeAnatomieAnatomie
Erregbares Gewebe, das durch Kontraktion Kraft entwickelt.
Muskeln, Sehnen und FaszienAnatomieAnatomie
Muskeln erzeugen und kontrollieren Bewegung; Sehnen übertragen Kraft, Faszien verbinden und gliedern Gewebe.
MuskelphysiologiePhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Skelettmuskeln wandeln chemische Energie in Kraft um und passen ihre Leistung an Länge, Geschwindigkeit und Aktivierung an.
Muskelrollen und funktionelle KettenBewegungssystemBewegungssystem
Muskeln wirken selten isoliert. Bewegung entsteht aus abgestimmter Kraftentwicklung, Führung, Stabilisierung und Bremsung mehrerer Muskeln.
MuskelspindelPhysiologiePhysiologie
Sensor in der Muskulatur für Muskellänge und Längenänderung.
MuskelursprungBewegungssystemBewegungssystem
Konventionell als weniger beweglicher Ansatz eines Muskels bezeichnet.
MyelinAnatomieAnatomie
Lipidreiche Isolationsschicht um Axone zur schnelleren Erregungsleitung.
MyosinPhysiologiePhysiologie
Motorprotein des dicken Filaments, das unter ATP-Verbrauch Kraft am Aktin erzeugt.
MyotomAnatomieAnatomie
Muskelgruppe beziehungsweise Bewegungsfunktion mit überwiegender Zuordnung zu einem Rückenmarkssegment.
NarbeKrankheitslehreKrankheitslehre
Bindegewebiger Ersatz nach Gewebeschädigung.
N. axillarisAnatomieAnatomie
Armnerv zur Versorgung von Deltoideus und Teres minor sowie eines sensiblen Schulterareals.
Negative RückkopplungPhysiologiePhysiologie
Regelprinzip, bei dem eine Abweichung Gegenreaktionen auslöst, die sie verkleinern.
NeglectKrankheitslehreKrankheitslehre
Vernachlässigung von Reizen oder Körperanteilen einer Raumseite, häufig nach Hirnläsion.
Neglect und ExtinktionNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Neglect ist eine Aufmerksamkeitsstörung gegenüber einer Raum- oder Körperseite; Extinktion zeigt sich bei gleichzeitiger beidseitiger Reizung.
NekroseKrankheitslehreKrankheitslehre
Unkontrollierter Zelltod in lebendem Gewebe.
Nervenerregung und SynapsenPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Nervenzellen leiten elektrische Signale und übertragen Information an Synapsen chemisch oder elektrisch.
NervengewebeAnatomieAnatomie
Gewebe aus Nervenzellen und Gliazellen zur Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Information.
Nervensystem und SinnesorganeLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Das Nervensystem nimmt Informationen auf, verarbeitet sie und steuert Reaktionen.
Nervus axillarisAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Peripherer Nerv zur Versorgung insbesondere des Musculus deltoideus und eines lateralen Schulterhautbereichs.
Nervus medianusAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Peripherer Nerv der oberen Extremität mit wichtigen motorischen und sensiblen Funktionen an Unterarm und Hand.
Nervus musculocutaneusAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Peripherer Nerv zur Versorgung vor allem der Beugemuskulatur des vorderen Oberarms.
Nervus radialisAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Peripherer Nerv, der vor allem Streckmuskeln der oberen Extremität und dorsale sensible Bereiche versorgt.
Nervus ulnarisAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Peripherer Nerv, der zahlreiche intrinsische Handmuskeln und ulnare sensible Handbereiche versorgt.
NeurologieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Neurologische Erkrankungen betreffen Gehirn, Rückenmark, periphere Nerven oder Muskulatur.
Neurologie, Orthopädie und somatische DiagnosenICDICD
Bei somatischen Diagnosen werden betroffene Strukturen, Verlauf, Belastbarkeit, medizinische Einschränkungen und mögliche Komplikationen getrennt betrachtet.
Neurologische ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Neurologische Erkrankungen verändern je nach Ort und Verlauf Motorik, Sensibilität, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und autonome Funktionen.
NeuronAnatomieAnatomie
Erregbare Nervenzelle zur Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Information.
NeuroplastizitätPhysiologiePhysiologie
Fähigkeit des Nervensystems, Struktur und Funktion durch Erfahrung, Lernen oder Schädigung zu verändern.
Neuroplastizität und RehabilitationPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Neuroplastizität bezeichnet anpassbare Veränderungen neuronaler Verbindungen und Funktionen durch Entwicklung, Erfahrung, Lernen oder Schädigung.
NeurotransmitterPhysiologiePhysiologie
Chemischer Botenstoff zur Signalübertragung an Synapsen.
NeutralisatorBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Muskel, der eine unerwünschte Nebenwirkung eines anderen Muskels ausgleicht.
N. femoralisAnatomieAnatomie
Nerv zur Versorgung unter anderem der Hüftbeuger- und Kniestreckmuskulatur sowie vorderer Oberschenkelhaut.
N. fibularis communisAnatomieAnatomie
Endast des Ischiasnervs zur Versorgung vor allem vorderer und lateraler Unterschenkelbereiche.
Nierenfunktion und Säure-Basen-HaushaltPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Nieren filtern Blut, regulieren Flüssigkeit, Elektrolyte und Säure-Basen-Gleichgewicht und bilden Hormone.
N. ischiadicusAnatomieAnatomie
Größter peripherer Nerv; zieht vom Becken zur Rückseite des Oberschenkels und teilt sich in Tibialis und Fibularis communis.
N. medianusAnatomieAnatomie
Armnerv für zahlreiche Unterarmbeuger, Thenaranteile und sensible Handgebiete; verläuft durch den Karpaltunnel.
N. musculocutaneusAnatomieAnatomie
Armnerv zur Versorgung der vorderen Oberarmmuskulatur und sensiblen lateralen Unterarmhaut.
N. obturatoriusAnatomieAnatomie
Nerv zur Versorgung der Hüftadduktoren und eines medialen Oberschenkelareals.
Non-REM-SchlafPhysiologiePhysiologie
Schlafphasen ohne rasche Augenbewegungen, einschließlich Tiefschlaf.
Nosokomiale InfektionHygieneGREMMATIK Gesamt-QC
Infektion im Zusammenhang mit medizinischer oder pflegerischer Versorgung, die zu Beginn nicht vorhanden oder erkennbar in Inkubation war.
NozizeptionPhysiologiePhysiologie
Neuronale Aufnahme und Verarbeitung potenziell gewebeschädigender Reize.
N. radialisAnatomieAnatomie
Armnerv für Streckmuskulatur von Ellenbogen, Hand und Fingern sowie dorsale sensible Gebiete.
N. tibialisAnatomieAnatomie
Endast des Ischiasnervs zur Versorgung hinterer Unterschenkel- und plantarer Fußstrukturen.
N. ulnarisAnatomieAnatomie
Armnerv für viele intrinsische Handmuskeln und sensible Gebiete der ulnaren Hand.
OberarmknochenAnatomieAnatomie
Langer Knochen des Oberarms.
Oberes SprunggelenkAnatomieAnatomie
Scharniergelenk zwischen Tibia, Fibula und Talus für Dorsalextension und Plantarflexion.
OberkieferAnatomieAnatomie
Paariger Gesichtsknochen, der den oberen Zahnbogen trägt.
OberschenkelhalsAnatomieAnatomie
Verbindung zwischen Femurkopf und Femurschaft.
OberschenkelknochenAnatomieAnatomie
Längster und kräftigster Knochen des Körpers.
OberschenkelkopfAnatomieAnatomie
Kugelförmiger proximaler Anteil des Femurs im Hüftgelenk.
ObjektivitätDiagnostikGREMMATIK Gesamt-QC
Gütekriterium, nach dem ein Ergebnis möglichst unabhängig von der untersuchenden, auswertenden oder interpretierenden Person ist.
ÖdemKrankheitslehreKrankheitslehre
Übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Gewebe.
OkzipitallappenAnatomieAnatomie
Hinterer Großhirnlappen mit primärer visueller Verarbeitung.
OlekranonAnatomieAnatomie
Proximaler Fortsatz der Ulna; bildet die tastbare Ellenbogenspitze.
OnkologieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Onkologie befasst sich mit Entstehung, Ausbreitung, Diagnostik, Prävention und Behandlung von Tumorerkrankungen.
Onkologische ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Krebserkrankung und Behandlung können Körperfunktion, Energie, Rollen, Selbstbild und Alltag tiefgreifend verändern.
OppositionAnatomieAnatomie
Gegenüberstellung des Daumens zu den Fingern; zentrale Voraussetzung vieler Greifformen.
Orientierung am BewegungssystemBewegungssystemBewegungssystem
Das Bewegungssystem verbindet Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln, Faszien, Nerven und sensorische Rückmeldungen zu zielgerichteter Haltung und Bewegung.
Orientierung und BefundlogikNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Neuropsychologische Befundung verbindet Funktionsprüfung, Alltagsbeobachtung, Eigenbericht und Kontext.
OrtheseErgotherapieErgotherapie
Äußerlich angewandtes Hilfsmittel zur Führung, Entlastung, Stabilisierung oder Korrektur eines Körpersegments.
OrthopädieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Orthopädie verbindet Diagnostik, konservative und operative Behandlung mit den Folgen für Haltung, Schmerz, Belastbarkeit und Handlungsfähigkeit.
Orthopädische und degenerative ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Orthopädische Erkrankungen betreffen Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und verändern Belastbarkeit, Bewegung und Alltag.
OsmosePhysiologiePhysiologie
Diffusion von Wasser durch eine selektiv durchlässige Membran.
OsteoblastAnatomieAnatomie
Knochenaufbauende Zelle.
OsteoklastAnatomieAnatomie
Mehrkernige Zelle, die Knochengewebe abbaut.
OsteozytAnatomieAnatomie
Reife Knochenzelle im mineralisierten Gewebe.
PacingPhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Vorausschauende Einteilung von Aktivität und Erholung, um Überlastung und starke Schwankungen zu reduzieren.
Pädiatrie/NeuropädiatrieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Pädiatrie betrachtet körperliche und psychische Entwicklung sowie Erkrankungen des Kindesalters.
Pädiatrische und entwicklungsbezogene ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Pädiatrische Krankheitslehre verbindet medizinische Diagnose mit Entwicklung, Familie, Schule, Spiel und wachsender Selbstständigkeit.
Palpation und BewegungsbeobachtungBewegungssystemBewegungssystem
Palpation und Beobachtung liefern beschreibende Hinweise zu Lage, Bewegung, Spannung, Temperatur und Reaktion, aber keine alleinige Diagnose.
ParalyseKrankheitslehreKrankheitslehre
Vollständige Lähmung einer Muskelgruppe oder Funktion.
ParasympathikusAnatomieAnatomie
Teil des vegetativen Nervensystems, der unter anderem Ruhe, Verdauung und Regeneration unterstützt.
PareseKrankheitslehreKrankheitslehre
Unvollständige Lähmung mit verminderter Muskelkraft.
ParietallappenAnatomieAnatomie
Großhirnlappen zur Verarbeitung somatosensorischer und räumlicher Information.
Parkinson-Syndrome und Multiple SkleroseAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Parkinson-Syndrome und Multiple Sklerose sind neurologische Erkrankungsgruppen mit unterschiedlichen Verläufen und vielfältigen Auswirkungen auf Handlung und Teilhabe.
Pathologie der ZelleLehrplanAllgemeine Krankheitslehre
Zellschädigung ist die kleinste Ebene, auf der Anpassung, reversibler Funktionsverlust oder Zelltod entstehen.
PerformanceNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Tatsächliche Ausführung einer Aktivität in einem konkreten Kontext.
PerformanzWikiWikibuch
Tatsächliche Durchführung einer Betätigung oder Aufgabe im jeweiligen Kontext.
PerfusionPhysiologiePhysiologie
Durchblutung eines Gewebes oder Organs.
PeriostAnatomieAnatomie
Bindegewebige Knochenhaut mit Gefäßen, Nerven und Zellen für Wachstum und Reparatur.
Peripheres NervensystemAnatomieAnatomie
Nerven und Ganglien außerhalb von Gehirn und Rückenmark.
Peripheres und vegetatives NervensystemAnatomieAnatomie
Periphere Nerven verbinden Rezeptoren und Muskeln mit dem Zentralnervensystem; das vegetative System reguliert innere Organe.
Personbezogene FaktorenICFICF
Personbezogene Faktoren gehören zum bio-psycho-sozialen Zusammenhang, sind in der ICF jedoch nicht mit einem eigenen Kategoriensystem klassifiziert. Dazu können Lebensgeschichte, Gewohnheiten, Bildung, Bewältigungsweisen oder persönliche Ziele gehören.
Persönlichkeitsmodelle in der PsychologieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Angst und Angstbewältigung“ ordnet dieser Abschnitt „Persönlichkeitsmodelle in der Psychologie“.
pH-WertPhysiologiePhysiologie
Maß für die Aktivität von Wasserstoffionen und damit für Säuregrad oder Basizität.
Physiologie im ergotherapeutischen AlltagPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Physiologisches Wissen unterstützt sichere Dosierung und erklärt, wie Körperfunktionen Betätigung ermöglichen oder begrenzen.
PinzettengriffBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Präzisionsgriff zwischen Daumenkuppe und Zeigefingerkuppe.
PlantarflexionAnatomieAnatomie
Absenken des Fußes in Richtung Fußsohle.
Plexus brachialisAnatomieAnatomie
Nervengeflecht aus unteren Hals- und oberen Brustsegmenten zur Versorgung der oberen Extremität.
Plexus brachialis und Leitungsbahnen des ArmsAnatomieAnatomie
Der Plexus brachialis verteilt Nervenfasern aus den unteren Hals- und oberen Brustsegmenten auf die peripheren Nerven der oberen Extremität.
Plexus lumbosacralisAnatomieAnatomie
Nervengeflecht zur Versorgung von Becken und unterer Extremität.
Positive RückkopplungPhysiologiePhysiologie
Regelprinzip, bei dem eine Veränderung vorübergehend weiter verstärkt wird.
posteriorAnatomieAnatomie
Zur Rückseite des Körpers gelegen.
PrävalenzEpidemiologieGREMMATIK Gesamt-QC
Anteil oder Anzahl vorhandener Fälle in einer definierten Bevölkerung zu einem Zeitpunkt oder innerhalb eines Zeitraums.
PräzisionsgriffBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Greifform zur feinen Kontrolle kleiner Gegenstände vor allem zwischen Daumen und Fingern.
Primäre WundheilungKrankheitslehreKrankheitslehre
Heilung einer adaptierten, keimarmen Wunde mit geringem Gewebedefekt.
PrimärpräventionPräventionGREMMATIK Gesamt-QC
Maßnahmen, die das erstmalige Auftreten einer Erkrankung oder Schädigung verhindern sollen.
Produktion: Sprechen und SchreibenLehrplanFachenglisch
Nach „Activities of daily living and functional assessment“ ordnet dieser Abschnitt „Produktion: Sprechen und Schreiben“.
profundAnatomieAnatomie
Tief gelegen.
PronationAnatomieAnatomie
Drehbewegung des Unterarms, bei der die Handfläche aus anatomischer Grundstellung nach hinten beziehungsweise unten weist.
PropriozeptionPhysiologiePhysiologie
Wahrnehmung von Stellung, Bewegung und Kraft des eigenen Körpers.
Prospektives GedächtnisNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, eine beabsichtigte Handlung zu einem späteren Zeitpunkt oder bei einem bestimmten Ereignis auszuführen.
proximalAnatomieAnatomie
Näher am Rumpf oder am Ursprung einer Struktur gelegen.
Proximales RadioulnargelenkAnatomieAnatomie
Drehgelenk zwischen proximaler Speiche und Elle.
Pseudo-GefühlGFKGFK
Formulierung, die wie ein Gefühl klingt, aber meist eine Deutung über andere enthält.
Psychiatrie/GerontopsychiatrieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Psychiatrie und Gerontopsychiatrie beschreiben psychische Störungen anhand von Erleben, Verhalten, Verlauf und Beeinträchtigung der Handlungsfähigkeit.
Psychiatrische ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Psychische Erkrankungen verändern Erleben, Denken, Antrieb, Verhalten und soziale Teilhabe in unterschiedlicher Kombination.
Psychische und VerhaltensstörungenICDICD
Psychiatrische Diagnosebezeichnungen dürfen nicht mit dem aktuellen psychopathologischen Befund gleichgesetzt werden. Symptome können schwanken; Befunde werden beschreibend und zeitbezogen dokumentiert.
Psychopathologischer Befund und HandlungAMDPAMDP
Der psychopathologische Befund beschreibt den aktuellen psychischen Zustand. Ergotherapeutische Beobachtung ergänzt, wie sich Auffälligkeiten beim Planen, Beginnen, Durchführen und Abschließen von Betätigungen zeigen.
PsychosomatikLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Psychosomatik betrachtet körperliche Beschwerden, psychisches Erleben und soziale Bedingungen als miteinander verbunden.
Psychosomatische und stressbezogene StörungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Psychosomatische Beschwerden entstehen in komplexen Wechselwirkungen von Körper, Erleben, Verhalten und sozialen Bedingungen.
PsychotherapieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Supervision, Intervision und Mediation“ ordnet dieser Abschnitt „Psychotherapie“.
Puls, Rhythmus und MetrumMusikMusik & Zeit
Puls ist die gedachte regelmäßige Folge von Schlägen, Rhythmus die konkrete zeitliche Gestalt von Ereignissen und Metrum ihre hierarchische Ordnung in stärkere und schwächere Positionen.
PyramidenbahnAnatomieAnatomie
Absteigende motorische Bahn, besonders wichtig für willkürliche fein abgestimmte Bewegung.
QualitätssicherungErgotherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Geplante Maßnahmen, mit denen vereinbarte Anforderungen überprüft, erhalten und verbessert werden.
RabenschnabelfortsatzAnatomieAnatomie
Hakenförmiger Fortsatz der Scapula als Ansatz für Muskeln und Bänder.
RadialduktionAnatomieAnatomie
Seitneigung der Hand in Richtung Radius und Daumen.
radioeins Top 100 „Zeit“: Tipp auf die Nummer 1MusikMusik & Zeit
Der ursprüngliche Tipp setzte Cyndi Lauper vor Bob Dylan und Pink Floyd. Während der Sendung lief Pink Floyd bereits; damit war dieser Kandidat für die Spitze ausgeschieden. Der Tipp bleibt als transparente Momentaufnahme erhalten.
RadiokarpalgelenkAnatomieAnatomie
Proximales Handgelenk zwischen Radius und proximaler Handwurzelreihe.
Räumliche LeistungenNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Räumliche Leistungen umfassen Wahrnehmung, Orientierung, Konstruktion und Navigation.
Räumlich-konstruktive LeistungNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, räumliche Beziehungen zu erfassen und Teile planvoll zu einer Gestalt zusammenzusetzen.
ReanimationErste HilfeGREMMATIK Gesamt-QC
Wiederbelebungsmaßnahmen bei fehlender normaler Atmung und Kreislaufstillstand, insbesondere Thoraxkompressionen und Beatmung.
Red FlagKrankheitslehreKrankheitslehre
Warnzeichen, das eine rasche medizinische Abklärung oder Anpassung des Vorgehens erfordert.
Red Flags, Sicherheit und interprofessionelle ÜbergabeAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Red Flags sind Hinweise auf potenziell gefährliche Verläufe und erfordern Unterbrechung, Rücksprache oder Notfallmaßnahmen.
ReflexbogenAnatomieAnatomie
Neuronale Verschaltung von Rezeptor über afferente Bahnen und ZNS zu einem Effektor.
RegelkreisPhysiologiePhysiologie
System aus Messglied, Regler und Stellglied zur Anpassung einer Regelgröße.
Rehabilitation und der Einsatz ergotherapeutischer VerfahrenLehrplanPrävention und Rehabilitation
Nach „Entlassmanagement, Nachsorge und Übergänge“ ordnet dieser Abschnitt „Rehabilitation und der Einsatz ergotherapeutischer Verfahren“.
ReliabilitätDiagnostikGREMMATIK Gesamt-QC
Gütekriterium für die Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit einer Messung.
REM-SchlafPhysiologiePhysiologie
Schlafphase mit raschen Augenbewegungen und typischer Gehirnaktivität.
RepolarisationPhysiologiePhysiologie
Rückkehr des Membranpotenzials in Richtung Ruhewert nach einer Erregung.
RepositionAnatomieAnatomie
Rückführung des Daumens aus der Opposition.
Ressourcen und SelbstwirksamkeitPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Ressourcen sind verfügbare oder aktivierbare Fähigkeiten, Interessen, Beziehungen und Umweltbedingungen.
RestitutionNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Intervention mit dem Ziel, eine beeinträchtigte Funktion durch gezieltes Üben zu verbessern.
RettungsketteErste HilfeGREMMATIK Gesamt-QC
Abfolge von Sofortmaßnahmen, Notruf, Erster Hilfe, Rettungsdienst und weiterer medizinischer Versorgung.
Rezeption: Hören und LesenLehrplanFachenglisch
Der Einstieg in „Fachenglisch“ beginnt mit „Rezeption: Hören und Lesen“.
RheumatologieLehrplanSpezielle Krankheitslehre
Lerntext Rheumatologie umfasst entzündliche, degenerative und weichteilbezogene Erkrankungen des Bewegungssystems sowie systemische Autoimmunerkrankungen.
Rheumatologische ErkrankungenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Rheumatologische Erkrankungen können Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln, Gefäße und Bindegewebe systemisch entzünden.
RigorKrankheitslehreKrankheitslehre
Geschwindigkeitsunabhängiger erhöhter Muskeltonus, typisch bei extrapyramidalen Störungen.
RippeAnatomieAnatomie
Gebogener Knochen der Thoraxwand; zusammen mit Wirbelsäule und Brustbein Teil des Brustkorbs.
RotatorenmanschetteAnatomieAnatomie
Funktionelle Einheit aus Supraspinatus, Infraspinatus, Teres minor und Subscapularis zur Führung des Humeruskopfes.
RückenmarkAnatomieAnatomie
Teil des ZNS im Wirbelkanal; leitet Informationen und organisiert segmentale Reflexe.
RuhemembranpotenzialPhysiologiePhysiologie
Elektrische Spannungsdifferenz an der Membran einer unerregten Zelle.
Rumpf und WirbelsäuleAnatomieAnatomie
Rumpfstrukturen schützen Organe, übertragen Kräfte und bilden eine bewegliche Basis für Kopf und Extremitäten.
SagittalachseAnatomieAnatomie
Von vorn nach hinten verlaufende Achse; um sie finden Abduktion und Adduktion statt.
SagittalebeneAnatomieAnatomie
Ebene, die den Körper in rechte und linke Abschnitte gliedert.
SakroiliakalgelenkAnatomieAnatomie
Straffes Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein.
SarkomerPhysiologiePhysiologie
Kleinste kontraktile Einheit einer quergestreiften Muskelfaser.
SauerstoffsättigungPhysiologiePhysiologie
Anteil des mit Sauerstoff beladenen Hämoglobins; pulsoxymetrisch als SpO2 geschätzt.
SchädelAnatomieAnatomie
Knöchernes Gerüst des Kopfes; schützt das Gehirn und bildet Gesicht, Augenhöhlen, Nasen- und Mundraum.
SchambeinAnatomieAnatomie
Vorderer Anteil des Hüftbeins.
ScheitelbeinAnatomieAnatomie
Paariger Knochen des seitlichen und oberen Schädeldachs.
SchienbeinAnatomieAnatomie
Medialer, lasttragender Knochen des Unterschenkels.
SchläfenbeinAnatomieAnatomie
Paariger Knochen der seitlichen Schädelbasis mit Anteilen des Hör- und Gleichgewichtsorgans.
Schlaf, Rhythmus und vegetative MerkmaleAMDPAMDP
Schlaf, Tagesrhythmus und vegetative Beschwerden werden überwiegend über Eigen- und Fremdangaben erfasst. Sie beeinflussen Belastbarkeit, Aufmerksamkeit und Tagesstruktur.
Schlaganfall und funktionelle FolgenAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Ein Schlaganfall entsteht durch eine akute Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn und kann sehr unterschiedliche motorische, sensorische, kognitive und kommunikative Folgen haben.
SchlagvolumenPhysiologiePhysiologie
Blutvolumen, das eine Herzkammer pro Schlag auswirft.
SchlüsselbeinAnatomieAnatomie
S-förmiger Knochen zwischen Brustbein und Schulterblatt; hält den Schultergürtel vom Rumpf ab.
SchlüsselgriffBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Seitlicher Präzisionsgriff zwischen Daumen und radialer Seite des Zeigefingers.
Schmerzphysiologie und ModulationPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Nozizeption bezeichnet die neuronale Verarbeitung potenziell gewebeschädigender Reize; Schmerz ist eine persönliche sensorische und emotionale Erfahrung.
Schmerz und ChronifizierungAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Schmerz ist ein individuelles sensorisches und emotionales Erleben, das biologischen Schutz, Lernen und Kontext verbindet.
SchockKrankheitslehreKrankheitslehre
Akutes Kreislaufversagen mit unzureichender Gewebeperfusion.
Schriftliche KommunikationLehrplanFachsprache, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Nach „Übungen und Lösungen zur medizinischen Fachsprache“ ordnet dieser Abschnitt „Schriftliche Kommunikation“.
SchulterblattAnatomieAnatomie
Flacher Knochen des Schultergürtels mit Gelenkpfanne für den Humerus.
Schulterblatt, Rhythmus und ArmfunktionBewegungssystemBewegungssystem
Armhebung beruht auf dem koordinierten Zusammenspiel von Glenohumeralgelenk, Schulterblatt, Schlüsselbein und Rumpf.
SchultergelenkAnatomieAnatomie
Kugelgelenk zwischen Humeruskopf und Glenoid; sehr beweglich und stark muskulär gesichert.
Schultergürtel und obere ExtremitätAnatomieAnatomie
Die obere Extremität ist auf Reichweite, Orientierung und vielseitige Handfunktion spezialisiert.
Schultergürtel und SchulterBewegungssystemBewegungssystem
Große Armreichweite entsteht aus dem abgestimmten Zusammenspiel von Brustkorb, Schulterblatt, Schlüsselbein und Schultergelenk.
SehneAnatomieAnatomie
Straffes kollagenes Gewebe, das Muskelkraft auf Knochen oder andere Strukturen überträgt.
Sekundäre WundheilungKrankheitslehreKrankheitslehre
Heilung einer offenen oder stärker geschädigten Wunde über Granulation, Kontraktion und Epithelisierung.
SekundärpräventionPräventionGREMMATIK Gesamt-QC
Maßnahmen zur frühen Erkennung und Behandlung, bevor eine Erkrankung ausgeprägt oder folgenreich wird.
SelbstempathieGFKGFK
Aufmerksames Wahrnehmen eigener Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten.
Selbstklärung, Selbstausdruck und FremdeinfühlungGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Die vier Schritte lassen sich nach innen, im eigenen Ausdruck und als empathische Vermutung gegenüber anderen nutzen.
SelbstwirksamkeitNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Überzeugung und Erfahrung, durch eigenes Handeln wirksame Veränderungen erreichen zu können.
SensitivitätDiagnostikGREMMATIK Gesamt-QC
Anteil tatsächlich Erkrankter oder Betroffener, die ein Test korrekt als positiv erkennt.
Sensorik und WahrnehmungNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Sensorische Aufnahme und zentrale Wahrnehmungsverarbeitung müssen unterschieden werden.
Sensorische AdaptationPhysiologiePhysiologie
Abnahme der Rezeptorantwort bei anhaltendem gleichbleibendem Reiz.
Sensorische PhysiologiePhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Sensorische Systeme wandeln Reize in Signale um und gewichten sie nach Intensität, Dauer, Ort und Bedeutung.
Sicherheit, Krise und GrenzenPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Bei akuter Gefährdung haben Schutz, institutionelle Verfahren und interdisziplinäre Abstimmung Vorrang.
SiebbeinAnatomieAnatomie
Leichter Knochen zwischen Nasenhöhle und vorderer Schädelgrube.
Sinnesorgane und WahrnehmungswegeAnatomieAnatomie
Sinnesorgane wandeln Reize in neuronale Signale um; Wahrnehmung entsteht durch zentrale Auswahl, Verarbeitung und Deutung.
SitzbeinAnatomieAnatomie
Hinterer und unterer Anteil des Hüftbeins.
Skapulohumeraler RhythmusBewegungssystemGREMMATIK Fachlexikon
Koordiniertes Zusammenspiel zwischen Bewegung im Schultergelenk und Bewegung des Schulterblatts bei Armhebung.
Soziale Kompetenz und KommunikationPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Soziale Kompetenz ist situationsabhängiges Handeln, nicht eine feste Eigenschaft.
Sozialpädagogische GrundlagenLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Kooperation, Schutz und Übergänge“ ordnet dieser Abschnitt „Sozialpädagogische Grundlagen“.
SozialpsychologieLehrplanPsychologie und Pädagogik
Nach „Entwicklung von der frühen Kindheit bis zum hohen Alter“ ordnet dieser Abschnitt „Sozialpsychologie“.
Soziologische GrundlagenLehrplanMedizinsoziologie und Gerontologie
Der Einstieg in „Medizinsoziologie und Gerontologie“ beginnt mit „Soziologische Grundlagen“.
SpastikKrankheitslehreKrankheitslehre
Geschwindigkeitsabhängige Zunahme des Muskeltonus als Teil eines Syndroms nach Schädigung des oberen Motoneurons.
SpeicheAnatomieAnatomie
Unterarmknochen auf der Daumenseite.
SpezifitätDiagnostikGREMMATIK Gesamt-QC
Anteil tatsächlich Nicht-Erkrankter oder Nicht-Betroffener, die ein Test korrekt als negativ erkennt.
Spiele und ihr therapeutischer EinsatzLehrplanSpiele, Hilfsmittel, Schienen, technische Medien
Der Einstieg in „Spiele, Hilfsmittel, Schienen, technische Medien“ beginnt mit „Spiele und ihr therapeutischer Einsatz“.
Spinothalamische BahnAnatomieAnatomie
Aufsteigendes System für Schmerz, Temperatur und grobe Berührung.
SpongiosaAnatomieAnatomie
Bälkchenartiges Knochengewebe im Inneren vieler Knochen.
SprungbeinAnatomieAnatomie
Fußwurzelknochen, der Körpergewicht vom Unterschenkel auf den Fuß überträgt.
Sprunggelenk und FußBewegungssystemBewegungssystem
Der Fuß bildet eine anpassungsfähige Basis, nimmt Last auf und gibt beim Abstoß Kraft an den Boden zurück.
StaatskundeLehrplanBerufs-, Gesetzes- und Staatskunde
Nach „Berufskunde“ ordnet dieser Abschnitt „Staatskunde“.
StabilisatorBewegungssystemBewegungssystem
Muskel, der ein Gelenk oder Körpersegment während einer Aufgabe kontrolliert.
SteißbeinAnatomieAnatomie
Kleiner unterster Abschnitt der Wirbelsäule aus verschmolzenen Wirbelrudimenten.
SternoklavikulargelenkAnatomieAnatomie
Gelenk zwischen Sternum und Clavicula; einzige echte knöcherne Verbindung der oberen Extremität zum Rumpf.
StirnbeinAnatomieAnatomie
Knochen der Stirn und des vorderen Schädeldachs.
StoffwechselPhysiologiePhysiologie
Gesamtheit chemischer Aufbau-, Abbau- und Umwandlungsprozesse im Organismus.
StrategieGFKGFK
Konkreter Weg, mit dem ein Bedürfnis erfüllt werden soll.
StrategiekonfliktGFKGREMMATIK Fachlexikon
Konflikt zwischen konkreten Lösungswegen, hinter denen unterschiedliche oder auch gemeinsame Bedürfnisse stehen können.
StreckaponeuroseAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Sehnenplatte auf der Fingerstreckseite, die Zugkräfte der Streckmuskeln auf mehrere Gelenke verteilt.
Stress, Schlaf und circadiane RhythmenPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Stresssysteme mobilisieren Energie; Schlaf und circadiane Rhythmen stellen Erholung, Gedächtnis und Regulation sicher.
SubluxationKrankheitslehreKrankheitslehre
Unvollständiger Verlust des Gelenkflächenkontakts.
Suizidalität und GefährdungAMDPAMDP
Hinweise auf Suizidalität oder Fremdgefährdung werden ernst genommen, direkt geklärt und nach den verbindlichen Abläufen der Einrichtung weitergegeben. Dokumentation bleibt sachlich und zeitnah.
superfiziellAnatomieAnatomie
Oberflächlich gelegen.
superiorAnatomieAnatomie
Weiter oben beziehungsweise kopfwärts gelegen.
SupinationAnatomieAnatomie
Drehbewegung des Unterarms, bei der die Handfläche nach vorn beziehungsweise oben weist.
SympathikusAnatomieAnatomie
Teil des vegetativen Nervensystems, der unter anderem Leistungsbereitschaft und Energiebereitstellung unterstützt.
SynapseAnatomieAnatomie
Kontaktstelle zur Signalübertragung zwischen Nervenzellen oder zu Muskel- und Drüsenzellen.
SynergistBewegungssystemBewegungssystem
Muskel, der eine Bewegung unterstützt oder unerwünschte Teilbewegungen verhindert.
SynoviaAnatomieAnatomie
Gelenkflüssigkeit zur Ernährung des Knorpels und Verminderung der Reibung.
SynovialgelenkAnatomieAnatomie
Echtes Gelenk mit Gelenkspalt, Knorpelflächen, Kapsel und Synovia.
SystolePhysiologiePhysiologie
Phase der Herzaktion mit Kontraktion und Auswurf der Herzkammern.
Tagesstruktur und AktivierungPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Tagesstruktur verbindet Zeit, Rollen, Selbstversorgung, Produktivität und Erholung.
Teach-backTherapieGREMMATIK Gesamt-QC
Verständnissicherung, bei der eine Person Informationen in eigenen Worten erklärt oder eine Handlung zeigt.
Technische Medien und ihr EinsatzLehrplanSpiele, Hilfsmittel, Schienen, technische Medien
Nach „Beobachtung und Evaluation des Spieleinsatzes“ ordnet dieser Abschnitt „Technische Medien und ihr Einsatz“.
TeilhabeWikiWikibuch
Einbezogensein in eine Lebenssituation.
Teilhabe – ICFICFICF
Teilhabe bezeichnet das Einbezogensein in eine Lebenssituation. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Einzelhandlung technisch gelingt, sondern ob Rollen, Beziehungen, Bildung, Arbeit, Selbstversorgung und gemeinschaftliches Leben tatsächlich erreichbar sind.
Temperatur, Haut und FlüssigkeitPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Temperatur und Flüssigkeit werden durch Haut, Kreislauf, Verhalten, Hormone und Nieren reguliert.
TemporallappenAnatomieAnatomie
Großhirnlappen mit wichtigen Funktionen für Hören, Gedächtnis und Sprachverarbeitung.
Tempo und ZeitmaßMusikMusik & Zeit
Tempo bestimmt die Geschwindigkeit des musikalischen Grundschlags. Es beeinflusst Bewegungsimpuls, Spannung und Formwahrnehmung, erklärt die emotionale Wirkung eines Stücks aber nicht allein.
TertiärpräventionPräventionGREMMATIK Gesamt-QC
Maßnahmen, die Folgen, Rückfälle, Chronifizierung oder weitere Einschränkungen bei bestehender Erkrankung vermindern.
ThalamusAnatomieAnatomie
Zentrale Umschalt- und Integrationsstation vieler sensorischer und motorischer Informationen.
ThenarmuskulaturAnatomieAnatomie
Kurze Muskeln des Daumenballens für Opposition, Abduktion, Flexion und Feinsteuerung.
Theoretische Grundlagen – Adaptierende VerfahrenLehrplanAdaptierende Verfahren
Der Einstieg in „Adaptierende Verfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Arbeitstherapeutische VerfahrenLehrplanArbeitstherapeutische Verfahren
Der Einstieg in „Arbeitstherapeutische Verfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Motorisch-funktionelle BehandlungsverfahrenLehrplanMotorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
Der Einstieg in „Motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Neurophysiologische BehandlungsverfahrenLehrplanNeurophysiologische Behandlungsverfahren
Der Einstieg in „Neurophysiologische Behandlungsverfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Neuropsychologische BehandlungsverfahrenLehrplanNeuropsychologische Behandlungsverfahren
Der Einstieg in „Neuropsychologische Behandlungsverfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Prävention und RehabilitationLehrplanPrävention und Rehabilitation
Der Einstieg in „Prävention und Rehabilitation“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Theoretische Grundlagen – Psychosoziale BehandlungsverfahrenLehrplanPsychosoziale Behandlungsverfahren
Der Einstieg in „Psychosoziale Behandlungsverfahren“ beginnt mit „Theoretische Grundlagen“.
Therapeutische BreitePharmakologieGREMMATIK Gesamt-QC
Abstand zwischen wirksamer und toxischer Dosis eines Arzneimittels.
Therapeutische Haltung und BeziehungPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Eine tragfähige Beziehung verbindet Respekt, Klarheit, Verlässlichkeit und professionelle Begrenzung.
Therapeutische VorgehensweiseLehrplanGrundlagen der Ergotherapie
Nach „Praxismodelle, ICF und Clinical Reasoning“ ordnet dieser Abschnitt „Therapeutische Vorgehensweise“.
ThromboseKrankheitslehreKrankheitslehre
Bildung eines Blutgerinnsels in einem Gefäß.
Topografische Anatomie und klinische OrientierungAnatomieAnatomie
Topografische Anatomie beschreibt räumliche Nachbarschaften und macht aus Einzelfakten eine orientierende Körperkarte.
Topographische OrientierungNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Fähigkeit, Orte, Wege und räumliche Beziehungen zu erkennen, zu erinnern und zu nutzen.
Tractus spinothalamicusAnatomieGREMMATIK Fachlexikon
Aufsteigende Bahn des anterolateralen Systems, die unter anderem Schmerz und Temperatur leitet.
TransferErgotherapieErgotherapie
Positionswechsel zwischen Flächen oder Körperhaltungen, etwa Bett, Stuhl und Stand.
TransversalachseAnatomieAnatomie
Von links nach rechts verlaufende Achse; um sie finden Flexion und Extension statt.
TransversalebeneAnatomieAnatomie
Ebene, die den Körper in obere und untere Abschnitte gliedert.
Trauma, Fraktur und postoperative NachbehandlungAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Trauma schädigt Gewebe plötzlich; Nachbehandlung verbindet Schutz, Heilung, Beweglichkeit, Belastungsaufbau und Wiedergewinnung von Betätigung.
TremorKrankheitslehreKrankheitslehre
Rhythmische unwillkürliche Bewegung durch wechselnde Muskelaktivität.
Übung und QuellengebrauchGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Zum Lernen werden Alltagssätze in Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte zerlegt und anschließend wieder in natürliche Sprache überführt.
UlnarduktionAnatomieAnatomie
Seitneigung der Hand in Richtung Ulna und Kleinfinger.
UmweltfaktorICFGREMMATIK Gesamt-QC
Materielle, soziale oder einstellungsbezogene Bedingung, die Aktivität und Teilhabe fördern oder behindern kann.
UmweltfaktorenWikiWikibuch
Äußere Bedingungen, die Funktionsfähigkeit fördern oder behindern können.
Umweltfaktoren – ICFICFICF
Umweltfaktoren können fördern oder behindern. Dazu gehören Produkte und Technik, natürliche und gebaute Umwelt, Unterstützung und Beziehungen, Einstellungen sowie Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze.
Unteres SprunggelenkAnatomieAnatomie
Funktioneller Gelenkkomplex unter dem Talus für Inversion und Eversion.
UnterkieferAnatomieAnatomie
Beweglicher Knochen des unteren Gesichtsschädels.
Urogenitalsystem/EmbryologieLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Nierenbau und Harnbildung werden mit Wasser-, Elektrolyt-, Säure-Basen- und Hormonregulation verbunden.
ValiditätDiagnostikGREMMATIK Gesamt-QC
Gütekriterium dafür, ob ein Verfahren tatsächlich das Merkmal misst, das es messen soll.
Vegetative Regulation und StressantwortPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Das autonome Nervensystem reguliert innere Organe und passt den Körper an Ruhe, Aktivität und Belastung an.
Vegetatives NervensystemAnatomieAnatomie
Autonomes Nervensystem zur Regulation innerer Organe, Gefäße und Drüsen.
VentilationPhysiologiePhysiologie
Transport von Luft in die Lunge und aus ihr heraus.
Veränderung als musikalisches PrinzipMusikMusik & Zeit
Musik lebt von Veränderung. Lautstärke, Tempo, Tonhöhe, Harmonie, Klangfarbe, Dichte, Besetzung und Form können sich wandeln und dadurch einen Prozess hörbar machen.
VerbindungsbitteGFKGREMMATIK Fachlexikon
Bitte um Rückmeldung dazu, wie eine Aussage angekommen ist oder was sie bei der anderen Person ausgelöst hat.
VerdauungsorganeAnatomieAnatomie
Verdauungsorgane nehmen Nahrung auf, zerkleinern, verdauen, resorbieren und verarbeiten Nährstoffe.
VerdauungssystemLehrplanBiologie, Anatomie und Physiologie
Lerntext Der Verdauungsweg führt von Aufnahme und Transport über enzymatische Spaltung und Resorption bis zur Verarbeitung durch Leber, Galle und Pankreas.
Verdauung und StoffwechselPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Verdauung stellt Nährstoffe bereit; Stoffwechsel gewinnt, speichert und verteilt Energie und Baustoffe.
Verhalten bei sonstigen NotfällenLehrplanErste Hilfe
Nach „Schock und lebensbedrohliche Blutung“ ordnet dieser Abschnitt „Verhalten bei sonstigen Notfällen“.
Verlängertes MarkAnatomieAnatomie
Unterer Hirnstammabschnitt mit wichtigen Zentren für Atmung und Kreislauf.
Verordnung, Arztbrief und BerichtICDICD
In Dokumenten kann derselbe Fall in unterschiedlicher Genauigkeit oder mit älteren Codes beschrieben sein. Angaben werden deshalb mit Datum und Quelle übernommen.
VerständnisbitteGFKGREMMATIK Fachlexikon
Bitte, das Gehörte in eigenen Worten wiederzugeben, um gemeinsames Verständnis zu prüfen.
Vier SchritteGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte bilden eine Prüf- und Gesprächsordnung. Entscheidend ist nicht eine starre Formel, sondern die Verbindung von Klarheit, Freiwilligkeit und Verantwortung.
VigilanzNeuropsychologieGREMMATIK Fachlexikon
Aufrechterhaltung allgemeiner Reaktionsbereitschaft über längere Zeit.
VitalkapazitätPhysiologiePhysiologie
Maximal mobilisierbares Lungenvolumen zwischen tiefster Ein- und Ausatmung.
Vom Anliegen zum ZielCOPMCOPM
Ein genanntes Problem wird in ein überprüfbares Ziel überführt. Dazu werden Betätigung, Situation, gewünschtes Ausmaß, notwendige Hilfe und ein realistischer Zeitraum geklärt.
Vom ICF-Profil zum TherapiezielICFICF
Ein ICF-Profil ordnet relevante Informationen; ein Therapieziel beschreibt die gewünschte Veränderung in einer konkreten Lebenssituation.
WadenbeinAnatomieAnatomie
Lateraler schlanker Knochen des Unterschenkels.
Wahrnehmung und Ich-ErlebenAMDPAMDP
Wahrnehmungsstörungen und Störungen des Ich-Erlebens benötigen besonders genaue Sprache. Es wird dokumentiert, was berichtet oder beobachtet wurde und wie sicher die Information ist.
Weiße SubstanzAnatomieAnatomie
Bereiche des ZNS mit vielen myelinisierten Axonen.
Wichtigkeit, Performanz und ZufriedenheitCOPMCOPM
Die Person priorisiert Anliegen und bewertet ausgewählte Probleme nach den Vorgaben des Instruments. Performanz und Zufriedenheit sind getrennte Perspektiven.
Wiederholung, Erwartung und FormMusikMusik & Zeit
Wiederholung macht musikalische Strukturen erkennbar. Veränderung verhindert, dass Wiederholung bloße Kopie bleibt; aus beidem entstehen Erwartung, Spannung und Form.
WirbelsäuleAnatomieAnatomie
Achsenskelett aus Wirbeln, Bandscheiben und Bändern; schützt das Rückenmark und trägt den Rumpf.
Wirbelsäule und RumpfBewegungssystemBewegungssystem
Die Wirbelsäule trägt, schützt das Rückenmark und ermöglicht durch segmentale Beweglichkeit eine anpassungsfähige Rumpfposition.
WundeKrankheitslehreKrankheitslehre
Unterbrechung der Integrität von Haut, Schleimhaut oder tieferem Gewebe.
Wunde, Heilung und NarbeAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Wundheilung verläuft über Blutstillung, Entzündung, Gewebeneubildung und Umbau; Belastbarkeit steigt schrittweise.
WürfelbeinAnatomieAnatomie
Lateraler Fußwurzelknochen vor dem Calcaneus.
ZehenknochenAnatomieAnatomie
Knochen der Zehen; Großzehe mit zwei, übrige Zehen mit je drei Phalangen.
Zeit, Veränderung und RichtungMusikMusik & Zeit
Veränderung liefert unterscheidbare Zustände und damit ein Vorher und Nachher. Daraus folgt noch keine vollständige Definition der Zeit, aber ohne beobachtbare Veränderung fehlt uns ein praktischer Maßstab für Verlauf und Richtung.
ZelleAnatomieAnatomie
Kleinste selbstständig lebensfähige Grundeinheit des Körpers.
Zelle und GewebeAnatomieAnatomie
Zellen bilden spezialisierte Gewebe, deren Aufbau ihre mechanischen, metabolischen und elektrischen Funktionen bestimmt.
ZellkernAnatomieAnatomie
Zellorganell mit dem größten Teil der Erbinformation.
ZellmembranAnatomieAnatomie
Abgrenzende Membran, die Stofftransport und Signalübertragung zwischen Zelle und Umgebung reguliert.
Zellphysiologie und MembrantransportPhysiologie für die ErgotherapiePhysiologie für die Ergotherapie
Zellmembranen steuern Stoffaustausch und elektrische Erregbarkeit durch selektive Kanäle, Transporter und Pumpen.
Zellschädigung, Anpassung und TumorbiologieAllgemeine & Spezielle KrankheitslehreAllgemeine & Spezielle Krankheitslehre
Zellen reagieren auf Belastung mit Anpassung; bei überschrittener Belastbarkeit entstehen reversible oder irreversible Schäden.
Zentrale SensibilisierungPhysiologieGREMMATIK Fachlexikon
Erhöhte Reaktionsbereitschaft schmerzverarbeitender Strukturen im zentralen Nervensystem.
Zentrales NervensystemAnatomieAnatomie
Gehirn und Rückenmark.
Zentrales Nervensystem – AnatomieAnatomieAnatomie
Das zentrale Nervensystem verarbeitet Information, plant Handlungen und koordiniert Bewegung, Wahrnehmung, Kognition und vegetative Funktionen.
Zielarbeit, ICF, COPM und DokumentationGFK nach RosenbergGFK nach Rosenberg
GFK klärt Sprache und Anliegen. COPM priorisiert Betätigungsprobleme. ICF ordnet Aktivität, Teilhabe und Umwelt. Dokumentation beschreibt beobachtbare Fakten und fachliche Entscheidungen.
Ziele, Planung und VerlaufICFICF
Aus dem Befund werden priorisierte, beobachtbare und überprüfbare Ziele abgeleitet. Maßnahme, Kontext und gewünschte Alltagswirkung müssen zusammenpassen.
Ziele, Therapie und KompensationNeuropsychologie und AlltagNeuropsychologie und Alltag
Therapie kann Funktionen trainieren, Strategien aufbauen, Umwelt anpassen und bedeutungsvolle Aktivitäten üben.
Zielsetzung und TherapieplanungPsychiatrie und kreative VerfahrenPsychiatrie und kreative Verfahren
Ziele verbinden subjektive Bedeutung mit beobachtbarer Veränderung in einer Betätigung.
ZirkumduktionAnatomieAnatomie
Kreisförmige Kombination mehrerer Bewegungsrichtungen.
ZungenbeinAnatomieAnatomie
Kleiner Knochen am Hals ohne direkte Gelenkverbindung zu anderen Knochen; Ansatz für Zungen- und Halsmuskeln.
ZwerchfellAnatomieAnatomie
Wichtigster Atemmuskel zwischen Brust- und Bauchhöhle.
Kein Begriff in dieser Ansicht.